600 Deligierte: AfD-Parteitag bringt Konflikte nach Köln


Am 22. und 23. April kommen 600 Personen zum AfD-Parteitag in Köln zusammen. Unter anderem soll geklärt werden, wer zu den Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl im September zählen wird. Zu den geplanten Protestkundgebungen werden zehntausende Demonstranten erwartet.

AfD-Chefin Frauke Petry hat eine Beteiligung am Spitzenteam bereits im Vorfeld abgesagt. Die stellvertretende AfD-Vorsitzende Beatrix von Storch plädiert für ihre Vorstandskollegen Alexander Gauland und Alice Weidel als Teil eines Spitzenteams. „Ich kann mir vorstellen, dass der Parteitag die beiden voll unterstützt“, sagte sie der „Welt“.

Wegweisende Entscheidungen beim AfD-Parteitag

Auch der AfD-Co-Vorsitzende Jörg Meuthen unterstützt Gauland als Mitglied eines Spitzenteams. „Ich habe immer gesagt, dass Alexander Gauland eine wichtige Rolle spielen muss. An ihm führt kein Weg vorbei“, sagte er den „Ruhr Nachrichten“. Welche Mitglieder der heillos zerstrittenen Parteispitze am Sonntag als Sieger auf dem Podium stehen werden, ist noch völlig offen.AfD Fakten_16.45

Das erste Wort hat laut Tagesordnung die Parteivorsitzende Petry. Nach ihrer Eröffnungsrede folgt eine Reihe von Formalien. Dann darf Petrys Ehemann Marcus Pretzell zu den 600 Delegierten sprechen. Denn Pretzell ist als Vorsitzender der nordrhein-westfälischen AfD Gastgeber der Veranstaltung. Ob es in Köln zu dem von vielen schon lange erwarteten Bruch zwischen dem rechtsnationalen Flügel und den „Realpolitikern“ kommen wird, ist offen.

Ausnahmezustand in Köln

Offiziell stehen zwei wichtige Punkte auf der Tagesordnung des Parteitages: Die „Beschlussfassung über die Spitzenkandidaten zur Bundestagswahl“ und die Verabschiedung eines Wahlprogramms. Rund um das Tagungshotel wird am Wochenende der Ausnahmezustand erwartet. Köln dürfte am Samstag in weiten Teilen lahmgelegt sein.

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Source:: Stern – Politik

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