Kommentar zu Anschlag auf BVB-Bus: Es war versuchter Mord – sonst nichts


Die Erklärung lag wie auf einem Buffet bereit. Und der Publizist Jakob Augstein griff zu. Die Tat von Dortmund, schrieb er anklagend, liege „in der Logik des Finanzkapitalismus“. Dabei ist es, wie die linke Bundestagsabgeordnete Halina Wawzyniak feststellte, „eigentlich einfach: Wer Bombenanschläge durchführt, egal vor welchem Hintergrund, handelt mit hoher krimineller Energie. Immer.“

Auf alles Mögliche war ja nach dem Attentat auf den Mannschaftbus von Borussia Dortmund getippt worden: auf Islamisten, Rechtsextremisten oder Fußballchaoten. Dass ein Deutsch-Russe in Tötungsabsicht Bomben zündet, um sich an der Börse zu bereichern, auf diese perverse Idee war niemand gekommen.

Die Tat selbst geriet schnell aus dem Blick

Eine wichtige Anmerkung machte indes bereits vor Tagen der grüne Bundestagsabgeordnete Konstantin von Notz. „Es ist wirklich erstaunlich, wie der Anschlag auf den BVB und seine Aufklärung öffentlich seit Tagen völlig unterm Radar fliegen“, schrieb er am Mittwoch bei Twitter. Denn wie es der Mannschaft ging, das war natürlich schon ein Thema. Doch die Tat selbst geriet rasch aus dem Blick. Dafür gibt es zwei nahe liegende Erklärungen: Die Öffentlichkeit ist des Terrors müde. Und: Es…Lesen Sie den ganzen Artikel bei mz-web …read more

Source:: MZ – Panorama

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