Mit dieser Botschaft will der angeschlagene Martin Schulz auf Macrons Erfolgszug aufspringen


2017-03-08-1488965563-6721107-iStock482232067.jpg

Martin Schulz will seine Kampagne mehr auf die proeuropäische Botschaft von Frankreichs Präsident Macron ausrichten
Für die Bewältigung der Flüchtlingskrise fordert Schulz mehr Solidarität in Europa
Für den SPD-Kanzlerkandidat sind Vorschläge zu Eurobonds vom Tisch

Martin Schulz und seine SPD standen in den vergangenen Wochen gar nicht gut da: Der Kanzlerkandidat und seine Partei verloren in Umfragen deutlich. Jetzt will Schulz beim erfolgreichen Polit-Star Emmanuel Macron abkupfern und so seiner Kampagne frischen Wind verleihen: „Genauso werde ich das auch machen“, sagte Schulz in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Er wolle sich im Wahlkampf an der proeuropäischen Kampagne des neuen französischen Präsidenten orientieren, sagte der SPD-Mann. „Wir brauchen einen kräftigen neuen Impuls für Europa, der auch neue Begeisterung für Europa weckt.“

Schulz: Polen darf uns nicht im Stich lassen

Zum Thema Flüchtlingskrise forderte der SPD-Kanzlerkandidat mehr Solidarität in Europa. Er will, dass die künftige EU-Haushaltspolitik mit der Flüchtlingskrise verbunden wird.

Denn Deutschland als bedeutendster Nettozahler der Europäischen Union dürfe es nicht akzeptieren, „dass große Nehmerländer wie Polen uns in der Flüchtlingsfrage im Stich lassen“.

Eine Vergemeinschaftung von Schulden will Martin Schulz hingegen nicht. Die Debatte über Eurobonds sei „erledigt“, so Schulz in dem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Der Europäische Stabilitätsmechanismus sei hingegen ein „Erfolgsprojekt“, für das er sich eingesetzt habe.

Emmanuel Macrons Vorschlag zur Eurozone muss diskutiert werden

Aus diesem Grund müsse man auch ein gesondertes Budget für die Eurozone in Betracht ziehen, wie es bereits Emmanuel Macron vorgeschlagen habe, sagte der SPD-Politiker in dem Interview.

„Statt eine Phantomdebatte über eine Vergemeinschaftung zu führen, halte ich es für wichtiger, darüber zu sprechen, wie wir Wachstum und Investitionen in Europa noch besser voranbringen“, betonte Schulz gegenüber der Zeitung.

…read more

Source:: The Huffington Post – Germany

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.