Router Google Wifi: Google macht das Wlan schön

Was ist das größte Hindernis beim Zugang ins Internet? Der Router behauptete Google im letzten Herbst – und lieferte mit Google Wifi gleich die passende Lösung. Wlan-Nutzung soll damit einfacher, schneller und zuverlässiger werden. Wir haben das Gerät bereits getestet und verraten, was an den vollmundigen Versprechen dran ist.

Dass es sich bei Google Wifi nicht um einen herkömmlichen Router handelt, bemerkt man schon beim Auspacken. Statt der üblichen Ungetüme mit den vielen Antennen ist da nur ein kleiner, weißer Zylinder in der Box. Die schicke, runde Bauform hat praktische und ästhetische Gründe. Zum einen erreicht man so laut Google einen Senderadius von 360 Grad. Zum anderen macht sich Googles Router auch in einem Wohnzimmerregal sehr gut.

Und dort soll der Router im Zweifel auch stehen. Google geht es um den besten Empfang – und den hat man nicht, wenn das Gerät im Flurschrank versteckt ist. Orbi-Test 8.20

Schnelles Netz im ganzen Haus

Die Geschwindigkeit im Netz ist beeindruckend hoch. Bis zu 200 Mbit die Sekunde verspricht Google. Ein sehr guter Wert. Im Alltag nutzte Wifi die vorhandene 50-Mbit-Leitung voll aus, selbst Streamen in 4K brachte die Leitung nicht zum Schwitzen. Gut: Um Störungen durch andere Netzwerke zu vermeiden, wechselt Google Wifi bei Bedarf automatisch den Wlan-Kanal.

Der echte Clou des Google Wifi ist aber seine Erweiterbarkeit. Jede der kleinen Dosen lässt sich mit minimalem Aufwand mit weiteren verbinden, die dann das Netzwerk vergrößern. Im Test funktionierte es tatsächlich in Sekunden. Bei bis zu 140 Quadratmetern Wohnfläche sollten zwei der Router ausreichen, sagt Google – und bietet Wifi gleich auch im Doppelpack an.Google Wifi (1)

Der Router denkt mit

Anders als bei einer Erweiterung per Repeater bilden Googles Router ein gemeinsames Netzwerk, ein sogenanntes „Mesh“. Das bieten auch Konkurrenten wie Netgear …read more

Source:: Stern – Digital

Containerschiff auf Autopilot: Raketenzerstörer wurde von Geisterschiff gerammt und fast versenkt

Vor einer Woche stieß das Containerschiff ACX Crystal mit dem hochmodernen Zerstörer USS Fitzgerald zusammen. Das Kampfschiff kostete den Steuerzahler 1,5 Milliarden US-Dollar und zählt zu den modernsten Schiffen der US-Flotte. Und dennoch wurde es von einem beschaulich dahin fahrenden Containerschiff fast versenkt. Unerklärlicherweise kreuzte die Fitzgerald den Kurs des Containerriesen und der rammte den Zerstörer mittschiffs auf Höhe der Brücke. Das Containerschiff hatte danach eine eingedrückte Nase – von Wassereinbrüchen und gefährlichen Beschädigungen ist nichts bekannt. Die Fitzgerald wurde über die Höhe mehrerer Decks auch unter der Wasserlinie aufgerissen. Die Struktur des Schiffes erlaubte es, die Einbruchstellen unter Kontrolle zu behalten– so wurde der Untergang der Fitzgerald verhindert. Der Preis dafür sind sieben tote Matrosen. Als sich die Schotts schlossen, befanden sie sich auf der falschen Seite der Tür.

Kurs einfach fortgesetzt

Steffan Watkins untersucht Schiffsbewegungen für das Fachmagazin „Janes Intelligence Review“. Er hat sich die Manöver der beiden Schiffe angesehen und ist sich sicher, im Moment des Zusammenpralls war die ACX Crystal ein Geisterschiff. „Ich nehme aufgrund der Daten an, dass die ACX Crystal die ganze Zeit über vom Autopiloten gesteuert wurde. Da war niemand auf der Brücke. Und wenn doch jemand dort gewesen sein sollte, wusste diese Person nicht, wie man den Autopilot ausschaltet.“

So erklärt sich auch der „Hit and Run“-Kurs des Containerschiffes – nach der Kollision drehte der Riese nämlich nicht bei. Der Rempler führte nur zu einer kleinen Kursabweichung, aber sofort setzte der Autopilot den Meeresgiganten wieder auf den ursprünglichen Kurs – ganz so, als sei nichts geschehen. „Für mich ist das der Beweis, dass ein Computer das Ruder der Crystal steuerte. Kein Kapitän schüttelt den Zusammenprall mit einem Zerstörer so ab und geht wieder auf seinen Ausgangskurs.“02 Crystal

Nach einer halben Stunde übernimmt die Mannschaft

Erst nach einer halben Stunde …read more

Source:: Stern – Digital