«Middle-earth – Shadow of War» im Test: Ausgedehnter Trip durch die Mordor-Hölle

Waldläufer Talion nimmt in „Middle-earth – Shadow of War» zum zweiten Mal den Kampf gegen Oberbösewicht Sauron und seine Ork-Schergen auf. Dabei überzeugt das Spiel mit seinem Gameplay, die Story wirkt hingegen reichlich konfus.

Übersicht

Waldläufer Talion und sein geisterhafter Begleiter, der tote Ringschmied Celebrimbor, hecken einen neuen Plan aus, um die Gefahr aus Mordor zurückzuschlagen. Ein neuer Ring muss her. Doch kaum ist der geschmiedet, fällt er auch bereits in die Hände der Riesenspinne Kankra. Und als ob dem noch nicht genug wäre, greifen Saurons Schergen die gondorische Grenzstadt Minas Ithil an. Zeit für unsere Helden, ins Geschehen einzugreifen und selber eine schlagkräftige Ork-Armee auf die Beine zu stellen.

Trailer zu „Middle-earth – Shadow of Mordor

Das hat uns bei „Middle-earth – Shadow of War» gefallenNemesis-System noch stärker

In jeder Region stehen die Orks vom Festungschef über die Kapitäne bis hin zum Fussvolk in einer Beziehung zueinander. Greift man zum Beispiel direkt die Festung an, sind sowohl die Kapitäne und deren Leibwächter schnell zu Stelle, was eine Eroberung erschwert bis unmöglich macht. Allerdings hat Talion die Möglichkeit, die strategisch wichtigen Orks zuvor auszuschalten oder sogar zu beherrschen, auf seine Seite zu zwingen und sie als Spione einzusetzen, die dann dem feindlichen Obermotz in den Rücken fallen. Zudem gibt es verschiedene Möglichkeiten, die eigenen Orks weiter aufzuleveln und je nach Bedarf auch in andere Gebiete zu transferieren. Fühlen sich die Mitstreiter allerdings ungerecht behandelt, können sie wieder die Seite wechseln. Dies ergibt viele unvorhersehbare Situationen.

Satter Umfang

Das Nemesis-System hat auch den Vorteil, dass es praktisch endlos Zufalls-Missionen generiert. So will ein eigener Ork mal einen feindlichen Leibwächter überfallen, zwei Ork-Hauptmänner bekämpfen sich gegenseitig oder einer von ihnen will sich einer Mutprobe unterstellen. In all diesen Situationen kann Talion eingreifen und das Machtgefüge in den feindlichen Reihen zu seinen eigenen Gunsten beeinflussen. Zusammen …read more

Source:: Blick.ch – Digital

Alle haben Handys: Telefonzellen gibt es immer noch – aber warum?

Die Telefonzelle hat im Gedächtnis der älteren Generationen einen festen Platz: Jeder, der vor den 2000er Jahren aufgewachsen ist, kann sich wohl an die erst gelbe und dann grau-pinkfarbenen – Verzeihung: „magentafarbenen“ – Kästen erinnern. Sie standen früher an eigentlich jeder größeren Straßenecke, manchmal sogar mehrere nebeneinander.

Die Telefonzelle ermöglichte den schnellen Anruf zwischendurch und diente im Urlaub als Verbindung nach Hause. Kinder nutzten sie als erstes Übungsgelände für Telefonstreiche. Nicht zuletzt waren die Telefonhäuschen auch ein beliebter Treffpunkt bei Verabredungen.

Mit dem Aufkommen des Mobilfunks verlor die Telefonzelle allerdings allmählich an Bedeutung: Plötzlich war es nicht mehr notwendig, zum Telefonieren einen bestimmten Ort aufzusuchen. Die Deutsche Telekom nennt das Jahr 2007 als einschneidendes Datum dieser Entwicklung. Das Mobiltelefon, später das Smartphone, war überall und drängte die Telefonzelle langsam, aber unaufhaltsam ins Aus.

Nur noch 20.000 Häuschen

Gänzlich verschwunden ist die Telefonzelle, die streng genommen eigentlich „Telefonhäuschen“ oder „Fernsprechhäuschen“ genannt werden müsste, allerdings noch nicht. Die Deutsche Telekom, die hierzulande für die Verwaltung und Instandhaltung der meisten Telefonzellen zuständig ist, zählt noch etwas mehr als 20.000 öffentliche Telefongeräte. 2014 waren es laut dem Telekommunikationsportal „Teltarif.de“ noch rund 30.000, im Jahr 2004 noch mehr als 100.000. Daneben gibt es noch öffentliche Fernsprecher alternativer Anbieter, etwa an Bahnhöfen.

Einer der…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Digital