Auf dem Olymp: Promi-Geburtstag vom 20. August: Georg Thoma

Der Rummel um seine Person so kurz vor dem Jubiläum ist Georg Thoma peinlich. Genau wie einst, als er mit sportlichen Großtaten auf sich aufmerksam machte. Nicht, dass sich der am Sonntag 80 Jahre alt werdende Olympiasieger und Weltmeister in der Nordischen Kombination nicht über Glückwünsche einst und jetzt freuen würde. Doch wirklich im Mittelpunkt stehen, dass mochte der bescheidene Schwarzwälder noch nie.

Er ließ es über sich ergehen. Damals, 1960. Bei den Winterspielen in Squaw Valley holte er völlig überraschend Gold in der Nordischen Kombination. „Das ist bis heute der unglaubligste Tag in meiner Laufbahn. Wenn man gewinnt, ohne überhaupt damit zu rechnen, ist das besonders schön», erzählt Thoma. 1951, mit 14 Jahren, hatte er seine ersten Skiwettkämpfe bestritten und sich für die Nordische Kombination entschieden. Acht Jahre danach war er bereits auf dem Olymp.

Thoma liebte es von Kindheit an, in der Natur zu sein. „Mein Vater war staatlich geprüfter Skilehrer. Da wurde man praktisch auf Ski groß», sagt Thoma. Mit acht Jahren verließ er das elterliche Haus, um als Kuhhirt etwas für den Unterhalt beizusteuern. „Diese Zeit hat mich geprägt. Mein Schulweg war elf Kilometer lang, da war ich immer in Bewegung. Ich brauchte keinen Trainer. Im Sommer zu Fuß, im Winter auf Ski. Skifahren konnte ich und habe es gern gemacht. Diese Erfahrung hat mir später in den Wettkämpfen geholfen», berichtet der Hinterzartener.

Nicht nur in der Kombination, in der er 1964 bei Olympia in Innsbruck noch einmal Dritter wurde und sich im Jahr darauf in Oslo den WM-Titel holte, war er erfolgreich. Thoma gewann als Kombinierer das Neujahrsspringen der Vierschanzentournee der Sprungspezialisten, nahm siebenmal den legendären Wasalauf in Angriff und schaffte dabei eine Top-50-Platzierung. Beim 100-Kilometer-Rucksacklauf im Schwarzwald, einen der bis heute härtesten Skilanglaufwettbewerbe in Mitteleuropa, …read more

Source:: Stern – Lifestyle

Hier Heimat, dort Inspiration: Schauspielerin Herzsprung: Zwischen München und Berlin

Zwei Herzen schlagen in ihrer Brust: München ist für die Schauspielerin Hannah Herzsprung Heimat, doch Inspiration findet sie in Berlin.

Über die bayerische Landeshauptstadt sagte die 35-Jährige im Interview der „Berliner Zeitung»: „Immer, wenn ich dorthin zurückkehre, geht mir das Herz auf. Da kenne ich alles: die Gerüche, die Farben – das ist alles so schön!»

„Aber wohnen könnte ich da gerade nicht», schränkte die Wahl-Berlinerin ein. In Berlin sei sie zwar nicht so verwurzelt, aber: „Trotzdem würde ich gerade nirgendwo anders wohnen wollen, weil mich die Stadt so inspiriert.»

Hannah Herzsprung spielt am 21. August eine Hauptrolle in dem ZDF-Film „Verräter – Tod am Meer». Darin geht es um Verknüpfungen zwischen der Roten Armee Fraktion (RAF) und der Staatssicherheit (Stasi).

…read more

Source:: Stern – Lifestyle