So werden Turnschuhe richtig sauber: Weiss ist nicht weiss genug

Die Welt steht auf Turnschuhe. Sie blitzblank zu halten, ist eine Wissenschaft für sich. SonntagsBlick-Grafikerin Angela Rosser weiss, wie es geht. Holen Sie schon mal das Backpulver.

Kein Kleidungsstück bekommt mehr Liebe als der Turnschuh. Der Sneaker, wie er heute genannt wird, spült Milliarden in die Kassen von Sportmarken, seine Fans treffen sich an Messen wie der Sole Season in Basel von kommender Woche, sie sammeln ihn, sie pflegen ihn.

So auch SonntagsBlick-Grafikerin Angela Rosser (28). Ihre zahlreichen Modelle sehen immer aus wie frisch aus dem Katalog: Neonfarben brennen dem Betrachter Flecken in die Netzhaut. Das Weiss: jungfräulich. Um diesen Effekt zu erzielen, hat Angela ihre Putztechnik optimiert. In der Galerie erklärt an einem Adidas-Sneaker aus Leder und Netz-Stoff.

Die 3. Ausgabe der Sneaker-Messe Sole Season findet am Sonntag, 22. Oktober, von 12 bis 17 Uhr in der Halle 7 im ­Basler Gundeldingerquartier statt. Eintritt: 2 Franken.

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Source:: Blick.ch – Life

Physikerin Susanne Tobler weiss, wie man es richtig macht: Einmachen ist eine Wissenschaft

Herbstzeit ist Einmachzeit – Gemüse und Früchte werden jetzt für den Winter haltbar gemacht. Dafür setzt die studierte ETH-Physikerin Susanne Tobler in ihrem Koch-Projekt Tastelab auf streng wissenschaftliche Methoden. Aber nicht alles, was technisch richtig ist, schafft es in ihrem Pop-up-Restaurant Shelf Life in Zürich auch auf den Teller.

BLICK: Susanne Tobler, was ist Ihr Geheimnis, damit das Einmachen immer funktioniert?
Susanne Tobler: Wichtig ist beim Einmachen, dass man die Prinzipien dahinter richtig versteht und die Regeln genau befolgt. Ein guter Vergleich ist das Backen: Auch hier muss man sich an die Regeln halten, sonst funktionierts dann im Ofen – oder eben im Einmachglas – nicht richtig.

Was macht Lebensmittel haltbar?
Bei der Haltbarkeit geht es im Grunde genommen immer darum, im Lebensmittel vorhandene Mikroorganismen – Bakterien und Pilzsporen – abzutöten oder am Weiterwachsen zu hindern. Das kann man mit Kälte oder mit Hitze, mit Säure oder mit Trockenheit erreichen. Oder man kann Mikroorganismen mit einer „Überdosis» Salz oder Zucker abtöten, dies geschieht beim Pökeln und Kandieren. Ausserdem wirken auch Rauch und Gewürze gegen gewisse Mikroorganismen.

Sind alle Methoden gleich gut?
Nein. In verschiedener Hinsicht nicht. Das Sterilisieren oder Pasteurisieren in einem abgeschlossenen Behälter, zum Beispiel in einer Konservendose, funktioniert aus Konservierungs-Sicht wohl am besten: Lebensmittel in Dosen können je nachdem Jahrzehnte halten, wenn die Dose unbeschädigt bleibt. Aber das muss nicht heissen, dass dabei auch der Geschmack am besten ist. Geräucherte Nahrungsmittel beispielsweise sind meist weniger lang haltbar, dafür gibts durchs Räuchern aber sehr interessante Geschmäcker.

Welches sind die grössten Irrtümer beim Einmachen?
Es ist wichtig, sauber und genau zu arbeiten. Bei allen Konservierungsmethoden gilt: Wer sie nicht genau anwendet, kann böse Überraschungen erleben. Egal, ob es um Temperatur, Kochzeit, Salzkonzentration oder Räucherzeit geht – „Abkürzungen» funktionieren nicht.

Gabs auch bei Ihnen Fälle, wo’s nicht geklappt hat?
Ja, klar! „Sicher einmachen» heisst ja noch lange nicht, dass danach …read more

Source:: Blick.ch – Life