Zu viele Affären: Australiens Vize-Premier fliegt auf und tritt ab

In einem blieb sich Barnaby Joyce treu. Seinen Hut behielt Australiens stellvertretender Premierminister auch auf, als er am Freitag seinen Rücktritt bekanntgab. Anzug, weißes Hemd, Krawatte wie andere Politiker auch, dazu aber einen der breitkrempigen Akubra-Hüte, wie sie hier die Farmer tragen: das war das Markenzeichen des National-Party-Chefs, der sich als Provinzler inszenierte, als Familienvater, ganz nah dran an seinen Wählern.

Zum Verhängnis wurde dem 50-Jährigen eine ganze Serie von Affären aus seinem Privatleben. Unter dem Hashtag #barnabybaby berichtete die australische Presse seit Tagen genüsslich über die Folgen einer Beziehung zu seiner bisherigen Medienberaterin Vikki Campion (33). Die beiden erwarten jetzt auch ein Kind. Für Joyce ist es nach den vier Töchtern aus seiner bisherigen Ehe schon das fünfte.

Mit Geliebter Wohnung geteilt

Nach und nach erfuhr man dann auch noch, dass…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Politik

§219a: Hitzige Debatte im Bundestag – heftige Proteste davor

Mit abgeklebtem Mund aus Pflastern oder Tapeband protestierten am Donnerstag in den sozialen Netzwerken und vor dem Deutschen Bundestag Frauen und Männer gegen „den 219a“ – dem Abtreibungsparagrafen, der es verbietet, für Abtreibungen zu werben.

Am Abend debattierte der Bundestag hitzig in erster Lesung über den umstrittenen Paragrafen – genauer: Über die Entwürfe von FDP, Grünen und Linken. Die SPD hatte ihren Antrag kurzfristig wieder zurückgezogen und ringt nun wenige Tage vor dem Mitgliederentscheid der SPD über den Koalitionsvertrag um eine Einigung mit der Union.

Denn die Fronten sind verhärtet: Union und AfD wollen den Paragrafen beibehalten, die FDP will eine „Einschränkung des Verbots der Werbung für Schwangerschaftsabbrüche“ erreichen und nur grob anstößige Werbung unter Strafe stellen. Grüne und Linke wollen den Paragrafen streichen.
Und auch die SPD ist gegen den Paragrafen, der vor allem seit der Verurteilung der Gießener Ärztin Kristina Hänel für Streit sorgt. Hänel wurde im vergangenen Jahr zu einer Geldstrafe von 6000 Euro verurteilt, weil sie Informationen über Abtreibungen verbreitete.

„Ein ganz sensibles Thema“

„Ein Schwangerschaftsabbruch ist ganz sensibles Thema“, sagte SPD-Fraktionsvize Eva Högl am späten Donnerstagabend im Bundestag. Es sei daher wichtig, sich informieren zu…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Politik