Hertha gegen Bremen: Skjelbred muss eine Nachwuchsdefensive anleiten

Ob er sich nach einer festen Beziehung sehne? Per Skjelbred lacht erst. Dann schaut er doch etwas irritiert. Mit seiner Frau hat er zwei Kinder, eine glückliche Familie. Aber auf dem Fußballplatz will sich in dieser Saison einfach keine Partnerschaft auf Dauer bilden. Jetzt nickt der 29-Jährige. „Ja“, sagt er, „fast alle weg.“

Warum so viele Kollegen verletzt sind? Dafür hat er eine ganz eigene Erklärung: „Fußball ist viel intensiver geworden. Es ist fast schon ein Kampfsport.“ Und für die aus den vielen Ausfällen für ihn und Hertha BSC resultierenden Herausforderungen liefert er einen vielversprechenden Lösungsansatz: „Man muss einfach coachen, positiv bleiben, vielleicht auch mehr helfen als sonst.“ In Herthas Defensive ist er plötzlich umzingelt von Jungfußballern.

Drei Kurzzeitbegleiter haben ihn in dieser Saison bereits verlassen. Nicklas Stark und Fabian Lustenberger sind verletzt, Vladimir Darida wird mangels Offensivalternativen hinter der Spitze eingesetzt. Daher hat Skjelbred momentan im defensiven Mittelfeld den 20-jährigen Allan an seiner Seite, so auch am Sonnabend (15.30 Uhr) in Bremen im Gastspiel bei Werder. Und weil dahinter John Anthony Brooks und Marvin Plattenhardt ausfallen, spielen Jordan Torunarigha, 19, und Maximilian Mittelstädt, 20, in der Abwehr. Arne Maier, 18, und Florian Baak, 19, bilden die Abteilung Defensive auf der Ersatzbank. „Für die jungen Spieler ist es nicht so einfach reinzukommen“, sagt Skjelbred.

Es ist jedoch für ihn selbst eine Herausforderung, weil er sein eigenes Verhalten an die Kollegen anpassen muss. „Jeder Spieler ist anders, jeder hat Stärken…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

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Füchse gegen Kiel: Fabian Wiedes Schulter hält

Fabian Wiede erledigt seinen Job in der Regel mit links. Was nichts damit zu tun hat, dass er ein allzu lässiger Typ wäre oder ihm einfach alles leichtfallen würde. Nein. Das „links“ steht bei dem Rückraumschützen der Füchse Berlin für die linke Klebe. Die ist wahrlich gefürchtet, nicht nur in der Handball-Bundesliga sondern auch auf internationalem Parkett. „Für mich ist Fabian der beste Linkshänder in der Bundesliga und vielleicht sogar in Europa“, lobt Trainer Velimir Petkovic den 23-Jährigen. Umso erschütterter waren Trainer und Management Anfang des Jahres, als klar war, dass Wiedes linke Schulter operiert werden muss. Zum Glück war es nur ein Sehnenriss, doch auch der bedeutete einen Ausfall von gut acht Wochen. Nicht nur bei den Füchsen, auch in der Nationalmannschaft vermisste man den linken Angreifer bei der WM schmerzlich.

Inzwischen ist Wiede zurück auf dem Parkett, und die wichtigste Botschaft lautet: Die Schulter hält. „Ich habe keine Schmerzen mehr und kann alles machen“, sagt der schlaksige 1,94-Meter-Mann. Zwar fehlten ihm noch etwa zehn Prozent an seiner normalen Wurfkraft, aber was das Eins-zu-Eins-Spiel…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

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