Nach Pleite gegen FCL: FCZ-Magnin hadert mit Schiri und Spielplan

Dank eines Luckypunch gewinnt Luzern zuhause gegen Zürich. FCZ-Trainer Ludovic Magnin (39) ist unzufrieden.

Luzerns Shkelqim Demhasaj legt quer, Simon Grether fasst sich ein Herz und haut das Ding aus 18 Metern in den Kranz zum 2:1 gegen Zürich. Und das in der 93. Minute. Es ist die Entscheidung. Der FCZ muss ohne Punkte nach Hause reisen.

Trainer Ludovic Magnin hadert nach der Partie. „Die Art und Weise wie wir verloren haben, tut weh. Luzern war besser. Wir wären mit einem Punkt zufrieden gewesen.» Auch die vielen Spiele in den letzten Tagen hätten einen Einfluss gehabt. Der FCZ hatte in einer Woche drei Partien. „Es hat eine gewisse Frische gefehlt» sagt der 39-Jährige.

„Im Fussball ist alles möglich»

Nun ist der Rückstand auf Luzern und damit auf den dritten Platz auf sechs Punkte gewachsen. „Ich war auch in der Schule. Ich kann auch Punkte zählen», so Magnin etwas genervt. „Wir werden aber nicht aufgeben. Im Fussball ist alles möglich.»

Und was sagt der Jungcoach zu der Schiri-Leistung? Fedayi San und sein Team erwischen einen ganz schlechten Tag mit mindestens zwei klaren Fehlentscheiden. „Das dritte Spiel in Folge…», hadert Magnin weiter. Und sagt dann aber: „Kein Kommentar.» Er kommentiert es dann aber doch noch: „Es gab spielentscheidende Szenen, die nicht für uns gepfiffen wurden. Danach geht halt die Moral der Spieler etwas runter.»

Sion nächster FCZ-Gegner

Bis in einer Woche hat der FCZ nun Zeit, wieder Moral zu tanken. Am Sonntag ist Sion zu Gast im Letzigrund. Und das ohne englische Woche dazwischen.

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Source:: Blick.ch – Sport

Junuzovic verabschiedet sich im Sommer aus Bremen

Der Werder-Kapitän geht von Bord: Zlatko Junuzovic beendet im Sommer sein Kapitel bei Werder Bremen.

Nach sechseinhalb Jahren ist Schluss.
Zlatko Junuzovic verabschiedet sich im Sommer von Werder Bremen. Noch zwei Mal hat er Gelegenheit, sich von den Fans zu verabschieden, bei den Heimspielen gegen Dortmund und Leverkusen. Der letzte Auftritt erfolgt dann in Mainz.

Wohin seine Reise gehen wird, ist noch nicht zu 100 Prozent fix. Es gibt konkrete Angebote, in den kommenden zwei Wochen will der 30-Jährige seine Unterschrift unter einen neuen Vertrag setzen.

Im Jänner 2012 wechselte Junuzovic direkt aus dem Trainingslager der Wiener Austria im türkischen Lara nach
Bremen, wo er von Beginn an zum Stammspieler, später zum Publikumsliebling und Kapitän wurde. Schon vergangenen Sommer deutete vieles auf einen Abschied hin, der türkische Erstligist Trabzonspor unterbreitete dem Österreicher ein unmoralisches Angebot und bot mehr als sieben Millionen Ablösesumme, doch Werder ließ den Kapitän nicht gehen. Und bot umgekehrt Junuzovic einen neuen Vertrag an – zu deutlich schlechteren Konditionen. Kein Zeichen hoher Wertschätzung.

In Folge blieb das Thema Junuzovic in Bremen ein Dauerbrenner, der Verein machte medial auf den Spieler Druck, indem man in den Haus- und Hofmedien behauptete, Junuzovic hätte in Angebot vorliegen, wolle aber nicht unterschreiben. Trotz medialer Provokationen ließ sich der Mittelfeldspieler nicht aus der Reserve locken, geht aber jetzt gemeinsam mit dem Klub in die Offensive. Damit hat das Thema Junuzovic in Bremen noch doch ein Ende.

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Source:: Kurier.at – Sport