Federer nach Triumph in Halle: «Ich schwebe auf Wolke neun»

Roger Federer setzt diese Saison voll auf Gras – und das mit Erfolg. Er holt sich seinen 9. Halle-Triumph kann optimistisch auf das anstehende Grand-Slam-Turnier in Wimbledon blicken.

Roger Federer gibt Vollgas in Halle. Im Final gegen Alexander Zverev lässt er überhaupt nichts anbrennen. Nach 14 Minuten stehts schon 4:0 für Roger. Der Schweizer spielt aggressiv, ist während des ganzen Matches in der Offensive, hält das Tempo hoch.

Zukunftshoffnung Zverev ist chancenlos, wird zwischendurch von Federer vorgeführt. Dieser siegt in 53 Minuten 6:1, 6:3.

„Es ist ein Traum so ins Finale zu starten und es dann durchzuziehen. Ich habe super gespielt», freut sich Federer. „Heute hat wirklich alles geklappt. Es war mit Abstand mein bester Match in dieser Woche.»

Belohnt wird Federer mit dem 9. Halle-Titel. „s’Nüni» für Roger. Nirgends ist der Baselbieter erfolgreicher. Die Freude ist riesig über den neuerlichen Triumph bei seinem Lieblingsturnier. „Ich schwebe wie auf Wolke neun.»

„Vollgras» nach Wimbledon

Federers Saisonbilanz ist beeindruckend. Sechsmal ist er angetreten. Viermal hat er das Turnier auch gewonnen. Nach dem Erstrunden-Schock letzte Woche in Stuttgart war Halle Balsam auf seine Seele.

„Ich muss zugeben, dass ich Zweifel hatte. Die Start-Niederlage in Stuttgart hat mich ein bisschen durchgeschüttelt», sagt Federer rückblickend.

Doch nach diesem Tief ist er nun im Hoch. Sein Selbstvertrauen habe nun einen Boost erhalten. „Ich weiss jetzt, dass mein Körper in Form ist. Und ich bin mental frisch und habe Matchpraxis erhalten.»

Der Grund für Federers Stärke: Er gibt nicht nur Vollgas, sondern auch Vollgras. Seit Wochen bereitet er sich auf seiner Lieblingsunterlage vor – nützt die schöpferische Pause während der Sandsaison voll aus.

„Ich habe so viel auf Rasen trainiert in der Vorbereitung auf die Rasensaison wie noch nie», sagt er selbst.

Bereit für 19. Major-Titel

Federer ist bereit für den Auftritt auf dem heiligen Rasen …read more

Source:: Blick.ch – Sport

Verlässt Shaqiri Stoke City? «Ich will Champions League spielen!»

Was Xherdan Shaqiri zu den Gerüchten um einen Wechsel zur AS Roma sagt. Und was er vom russischen Dopingskandal hält.

BLICK: Xherdan Shaqiri, vor genau einem Jahr haben Sie an der EM gegen Polen ihr berühmtes Fallrückziehertor erzielt. Träumen Sie noch davon?
Xherdan Shaqiri: Träumen nicht, ich hab das Tor ja geschossen (lacht). Aber klar, es war ein sehr schönes Tor, das ich nie vergessen werde.

Auch in der Nati haben Sie zuletzt einen sehenswerten Treffer erzielt, sind Sie der Mann der Traumtore?
Ich habe schon mehrmals bewiesen, dass ich einen guten Schuss habe, aber ich würde lieber öfter treffen und dafür weniger spektakulär.

Bei Stoke City haben Sie in dieser Saison in 21 Spielen nur vier Tore erzielt. Warum so wenig?
Für mich zählt in erster Linie, dass die Leistung stimmt, Tore sind nicht das Wichtigste. Aber klar, ich will in Zukunft öfter treffen.

Für die AS Roma? Aus Italien ist zu vernehmen, dass Sie nach dem Wechsel von Mohamed Salah zu Liverpool als Ersatz vorgesehen seien.
Da wissen Sie mehr als ich. Ich habe nichts von der AS Roma gehört und noch einen langfristigen Vertrag bei Stoke. Ich fühle mich in England sehr wohl, mehr gibts dazu nicht zu sagen.

Mit der AS Roma könnten Sie in der Champions League spielen. Vermissen Sie das nicht bei Stoke?
Jeder Fussballer will in der Champions League spielen, auch ich will das in Zukunft tun und auch um Titel kämpfen. Aber ich bin in England gut aufgehoben, es ist die beste Liga der Welt. Was die Zukunft bringt, weiss keiner. Fussball ist schnelllebig. Aber nochmal: Ich bin sehr zufrieden bei Stoke und haben einen Vertrag bis 2020.

Mit dem FCB haben Sie schon in jungen Jahren international gespielt, verfolgen Sie ihren alten Klub noch?
Natürlich. Und ich bin zuversichtlich, dass die neue Führung um Marco Streller …read more

Source:: Blick.ch – Sport