Glauben: Papst warnt vor Kontakt mit dem Teufel

Vatikanstadt – Papst Franziskus hat die Katholiken eindringlich vor jeglicher Kontaktaufnahme mit dem Teufel gewarnt: Die Gläubigen sollten „nicht mit dem Satan reden», weil dieser eine sehr intelligente, rhetorisch überlegene „Person» sei.

Satan stehe für das konkrete Böse und nicht für eine diffuse Sache, warnte das Kirchenoberhaupt in einem aufgezeichneten Fernsehinterview, das am Mittwoch vom katholischen Sender TV2000 ausgestrahlt werden soll.

„Wenn du anfängst, mit Satan zu reden, bist du verloren. Er verdreht dir den Kopf.» Es sei besser wegzugehen. Auch Priestern und Bischöfen gaukle Satan Gelehrtheit vor. „Und wenn du es nicht rechtzeitig bemerkst, dann endet es böse», fügte der Pontifex hinzu.

Der argentinische Papst erwähnt häufiger als seine Vorfänger die schadhafte Präsenz des „Teufels», des „Dämon» oder von „Satan» auf Erden. Es handle sich um das konkrete Böse in der Welt, das mit verschiedenen Mitteln bekämpft werden müsse. So hatte Franziskus in der Vergangenheit Priestern empfohlen, lokale Exorzisten hinzuzuziehen, sollten sie im Beichtstuhl Zeuge grosser spiritueller Unordnung werden.

Bei einer Messe zum Gedenken an die Tötung eines Priesters durch Islamisten 2016 in Nordfrankreich sagte der Papst, es sei „satanisch» im Namen Gottes zu töten. „Satan, weiche von mir!», sollen auch die letzten Worte des 85-jährigen französischen Priesters kurz vor seiner Ermordung gewesen sein.

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Source:: Blick.ch – Ausland

Spanien: Haus von Kataloniens Ex-Premier konfisziert

Musste sein Haus hergeben: Kataloniens Ex-Premier Artur Mas (rechts). (Archivbild)

Barcelona – Im Konflikt um die Unabhängigkeit Kataloniens hat der spanische Rechnungshof die Beschlagnahmung des Hauses des früheren katalanischen Regionalpräsidenten Artur Mas angeordnet. Damit soll laut Medien eine Geldstrafe von 5,27 Millionen Euro teils getilgt werden.

Die Strafe war Mas und seinen Mitarbeitern auferlegt worden, weil sie im November 2014 einen symbolischen Volksentscheid über die Abspaltung der Region von Spanien organisiert hatten, das die Regierung in Madrid als illegal einstufte. Mas und seinen Mitarbeitern wird der Missbrauch öffentlicher Gelder vorgeworfen. Auch Besitztümer von einigen Mitarbeitern des Ex-Regionalpräsidenten wurden beschlagnahmt.

Der Oberste Gerichtshof Kataloniens hatte erst im März ein zweijähriges Ämterverbot gegen den 61-Jährigen wegen des verbotenen Volksentscheids verhängt.

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