Welche Nationen wo in der Schweiz ihre Ferien verbringen: Inder wollen auf den Titlis, Koreaner nach Interlaken

ZÜRICH –
Die Schweiz ist ein Touristenmagnet. Doch nicht jede Nation bereist die gleichen Destinationen. Wohin sie reisen und was das für die Regionen bedeutet.

Wer auf den Titlis fährt, trifft immer mindestens zwei Inder. An der Gipfelstation lächeln zwei Bollywood-Stars aus Pappe die Gäste an. Unten im Tal köchelt Curry, zubereitet von indischen Köchen. Für ihre Landsmänner.

Was die Inder für Obwaldens Engelberg sind, sind Gäste aus den Benelux-Staaten für Anniviers im Wallis oder Amerikaner und Engländer für das Berner Lauterbrunnen (siehe Boxen): der wichtigste ausländische Markt. Viele Ecken in der Schweiz ziehen unterschiedliche Nationen an. Das zeigt eine BLICK-Analyse, die sich auf Daten von Schweiz Tourismu stützt.

Wohin die einzelnen Nationen reisen, hat etwas mit Werbung zu tun, mit Büchern, Filmen und bisweilen mit Kitsch.

„Ein Inder muss quasi auf den Titlis»

Der Titlis sei für Inder der „Mountain of Love» (Liebesberg), erklärt Frédéric Füssenich (43), Direktor von Engelberg-Titlis Tourismus. Denn in den 90ern wurden hier schnulzige Streifen aus der indischen Filmfabrik Bollywood gedreht. Der Berg wurde zur Marke. „Ein Inder muss heute quasi auf den Titlis, wenn er in der Schweiz ist», so Füssenich.

Ranveer Singh (32) befeuert diese Liebe. Der Bollywood-Star stellte im März Bilder von seinem Titlis-Trip auf Instagram – auf der Plattform folgen ihm fast zehn Millionen Nutzer. Kein Wunder, ist er das Gesicht der Indien-Kampagne 2017 von Schweiz Tourismus.

Heuer ist aber auch Tourismusjahr Schweiz-China. Denn die Chinesen sind auf dem Vormarsch.

Luzern hat einen Repräsentanten in Shanghai

2011 übernachteten sie 382’000-mal in Schweizer Top-Destinationen, 2016 fast 646’000-mal. Dieses Jahr legt noch einen drauf. Ihr Lieblingsort: Luzern. Man bearbeite den Markt seit Jahren „intensiv», sagt Sibylle Gerardi, Specherin Luzern Tourismus. Die Stadt hat …read more

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

Brexit: Briten-Airlines droht Verlust der Flugrechte

Hat einen Warnbrief der EU-Kommission aus Brüssel erhalten: die britische Fluggesellschaft British Airways. (Archivbild)

Brüssel – Britischen Fluggesellschaften droht der EU-Kommission zufolge bei einem Brexit ohne Übergangsvereinbarungen der Verlust sämtlicher Flugrechte in der EU. Die Airlines hätten dann keine Lizenzen mehr für Verbindungen in die EU sowie innerhalb der Staatengemeinschaft.

Auch EU-Abkommen mit Drittstaaten wie die Open-Skies-Vereinbarung mit den USA hätten für die Briten keine Gültigkeit mehr, warnte die EU-Kommission am Dienstag in einer Mitteilung an sämtliche Fluggesellschaften. Zu den betroffenen Fluggesellschaften gehören Easyjet, British Airways, Flybe, Jet2 and Virgin Atlantic.

Ebenfalls am Dienstag gab die EU-Kommission dem Billigflieger Easyjet grünes Licht für den Kauf von Teilen der insolventen Air Berlin ohne Auflagen. Das in Luton bei London ansässige Unternehmen ist in erster Linie am Air-Berlin-Geschäft am Hauptstadtflughafen Berlin-Tegel interessiert. Easyjet hatte zudem bereits im Juli angekündigt, zum Erhalt seiner EU-Fluglizenzen nach dem Brexit ein zweites Standbein in Österreich aufbauen zu wollen.

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Source:: Blick.ch – Wirtschaft