ID Buzz: VW will E-Bulli ab 2022 in Serie produzieren

Volkswagen entwickelt seinen E-Bulli ID Buzz für die Serienproduktion weiter. „Er ist eine wichtige Säule in der Elektro-Offensive von Volkswagen und trägt das Bulli-Fahrgefühl in die Zukunft», sagte VW-Markenchef Herbert Diess am Samstag (Ortszeit) im kalifornischen Pebble Beach.

Das Fahrzeug, das als Studie auf verschiedenen Automessen vorgestellt worden war, soll 2022 zu kaufen sein. Europas größter Autobauer hat mit seinen E-Modellen – der Konzern plant bis 2025 mehr als 30 neue E-Modelle wie einen E-Geländewagen – vor allem die wichtigen Märkte Nordamerika, Europa und China im Blick.

Vom Buzz, der eine Reichweite von bis zu 600 Kilometern haben soll, sei auch eine Cargo-Variante geplant, die als Lieferwagen in den Innenstädten genutzt werden könne, sagte Nutzfahrzeug-Vorstandschef Eckhard Scholz. Das Fahrzeug entsteht auf Basis des sogenannten Modularen Elektrobaukastens (MEB), der die Herstellung des Modells deutlich günstiger machen soll. Mit günstigeren Stromern will VW dem Elektroauto-Pionier Tesla den Rang ablaufen. Die ID-Serie um den Buzz gilt dabei als Hoffnungsträger.

VW will die Entwicklung alternativer Antriebsmodelle in den kommenden Jahren mit Investitionen von neun Milliarden Euro forcieren. Gleichzeitig sollen früheren Angaben zufolge zehn Milliarden Euro in die Entwicklung des Verbrennungsmotors investiert werden. Auch zahlreiche andere Autohersteller wie Daimler und BMW arbeiten an neuen E-Modellen.

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Source:: Stern – Wirtschaft

Statt Quellwasser nur gewöhnliches Grundwasser? Nestlé muss vor Gericht wegen Wassergeschäft

Nestlé hat im ersten Halbjahr 2017 19 Prozent mehr Gewinn erzielt.

Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé sieht sich in den USA einer Klage zum Wassergeschäft ausgesetzt. Der Vorwurf der Kläger: der Schweizer Konzern soll gewöhnliches Grundwasser als Marken-Wasser verkauft haben.

Elf Kunden haben am Bezirksgericht Connecticut (USA) gegen die Nestlé eine Sammelklage eingereicht, die auf die Marketing-Aktivitäten der Mineralwassermarke „Poland Spring» zielt. Die Vorwürfe gegen den weltgrössten Lebensmittelhersteller mit Sitz in Vevey VD machte das „Wall Street Journal» am Samstag publik.

Die Kläger monieren, dass in die Flaschen von „Poland Spring» zum grössten Teil nur „gewöhnliches Grundwasser» abgefüllt wird. Die Nestlé-Tochter vermarkte hingegen die Produkte als „100-prozentiges natürliches Quellwasser» und erfülle somit die Bestimmungen der US-Gesundheitsbehörde FDA nicht, heisst es weiter.

Wachstumstreiber Wasser

Die Kläger sprechen laut dem Zeitungsbericht von einem „kolossalen Betrug». Sie fordern die Rückerstattung des Mehrpreises, den sie für die Produkte bezahlt haben, oder auch eine Busse gegen die US-Mineralwassersparte von Nestlé. Zur Höhe einer allfälligen Zahlung werden im Bericht keine Angaben gemacht.

Das Wassergeschäft ist ein Wachstumspfeiler des Konzerns. Abgefülltes Wasser unter den Marken S. Pellegrino, Perriers, Neuselters, Vittel und Co sorgte im vergangenen Jahr für einen Umsatzbeitrag von 7,4 Milliarden Franken. Tendenz weiter steigend. (SDA/uro)

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Source:: Blick.ch – Wirtschaft