Füchse gegen Kiel: Fabian Wiedes Schulter hält

Fabian Wiede erledigt seinen Job in der Regel mit links. Was nichts damit zu tun hat, dass er ein allzu lässiger Typ wäre oder ihm einfach alles leichtfallen würde. Nein. Das „links“ steht bei dem Rückraumschützen der Füchse Berlin für die linke Klebe. Die ist wahrlich gefürchtet, nicht nur in der Handball-Bundesliga sondern auch auf internationalem Parkett. „Für mich ist Fabian der beste Linkshänder in der Bundesliga und vielleicht sogar in Europa“, lobt Trainer Velimir Petkovic den 23-Jährigen. Umso erschütterter waren Trainer und Management Anfang des Jahres, als klar war, dass Wiedes linke Schulter operiert werden muss. Zum Glück war es nur ein Sehnenriss, doch auch der bedeutete einen Ausfall von gut acht Wochen. Nicht nur bei den Füchsen, auch in der Nationalmannschaft vermisste man den linken Angreifer bei der WM schmerzlich.

Inzwischen ist Wiede zurück auf dem Parkett, und die wichtigste Botschaft lautet: Die Schulter hält. „Ich habe keine Schmerzen mehr und kann alles machen“, sagt der schlaksige 1,94-Meter-Mann. Zwar fehlten ihm noch etwa zehn Prozent an seiner normalen Wurfkraft, aber was das Eins-zu-Eins-Spiel…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Sport

Rumäne verdient 1500 Fr. im Monat: Er ist trotz K.o.-Sieg über Joshua immer noch ein armer Amateur

Der Name Mihai Nistor sagt den meisten Box-Fans nichts. Dabei ist der Rumäne der einzige Boxer der Geschichte, der Anthony Joshua K.o. geschlagen hat.

Wladimir Klitschko (41) mag vor dem WM-Kampf gegen Anthony Joshua (27) einen einigermassen entspannten Eindruck machen.

Aber allzu sicher kann er sich vor dem Schwergewichts-Duell im Londoner Wembley-Stadion am Samstag nicht sein. Kein Profi hat den amtierenden IBF-Weltmeister bisher geschlagen.

Und auch bei den Amateuren muss man lange suchen, bis man jemanden findet, der Anthony Joshua den Meister gezeigt hat.

Aber es gibt einen Mann, der Wladimir Klitschko einen K.o.-Tipp geben könnte. 2011 gelingt dem Rumänen Mihai Nistor (27) bei der Amateur-WM in der Türkei, was niemandem sonst auf dem Planeten gelungen ist: Er schlägt Joshua durch Knockout.

Es ist die bisher einzige K.o.-Niederlage in der Karriere des Briten. Ein Jahr später ist der 1,98-Meter-Mann Olympiasieger.

Seit dem Knockout vor sechs Jahren haben sich die Wege der beiden Kämpfer getrennt. Joshua ist Profi geworden und Multimillionär, kämpft am Wochenende gegen Klitschko um zwei WM-Titel.

Nistor lebt immer noch im Rumänien. In Bukarest teilt er sich mit seinem Bruder eine kleine Wohnung in einem Hochhaus. Er boxt immer noch als Amateur, im Dienst der rumänischen Armee. Monatslohn: 1500 Franken.

„Ich mache das nicht des Geldes wegen», sagt er der „BBC». „Ich mache es aus Spass. Man kann nicht gewinnen, wenn Geld die Motivation ist.»

Auf der ganz grossen Bühne hat es Nistor noch nicht gepackt. Bei der WM 2011 kämpfte er sich immerhin zu Bronze. Für Olympia 2012 qualifizierte er sich nicht, 2016 in Rio scheiterte er früh.

Eine Profi-Karriere ist trotz allem immer noch das Ziel. Doch zuerst will Nistor bei Olympia 2020 in Tokio abräumen. „Ich bin nicht so talentiert», sagt er. „Wenn du nicht so viel Talent hast, aber hart arbeitest, setzt …read more

Source:: Blick.ch – Sport