Alle Nati-Girls haben Einzelzimmer: So hausen unsere Frauen

An der EM in Holland tankt die Frauen-Nati mitten im Grünen Kraft für die Gruppenspiele.

Was für ein Gegensatz! Vor zwei Jahren an der WM in Kanada wohnte die Frauen-Nati in einem Hotel mitten in Vancouver. Jetzt an der EM liegt das Camp abgeschieden in der Nähe der 150’000-Einwohner-Stadt Arnheim am Rande der Veluwe, dem grössten Waldgebiet Hollands.

Das Strässchen zum „Fletcher Hotel Doorwerth-Arnhem» führt durch eine beinahe mystische Wald-Allee. Das Hotel liegt auf einem zehn Hektar grossen Landgut. Die Ostschweizer Mittelfeldspielerin Cinzia Zehnder sagt: „Vancouver war der Wahnsinn. Aber ich bin ja auch auf dem Land aufgewachsen, mir gefällt das Leben im Grünen genauso gut.»

Zum Hotel gehört ein Park, den das Hotel mit Holzkühen geschmückt hat. „Das Personal kümmert sich super um uns. Sie haben uns mit unserem EM-Song „United in Red» empfangen», sagt Offensivspielerin Eseosa Aigbogun. „Und das Essen ist super!»

Die Nati belegt mit ihren 23 Spielerinnen und 14 Staffmitgliedern (32 Frauen und 5 Männer) einen Grossteil des 4-Sterne-Hotels.

Im Frauen-Haus gibts einen besonderen Luxus: Alle Spielerinnen haben ein Einzelzimmer! Das gibts sonst bei den Frauen nie. Aber da im Holland-Hotel die Zimmer relativ klein sind, entschied sich der SFV für eine Einfachbelegung der Doppelzimmer. Dazu wurde eine „Player Lounge» mit Töggeli-Kasten, Tischtennis und TV eingerichtet. Weil trainingsfrei ist, schauen sie dort gestern den Wimbledon-Final und das Eröffnungsspiel der Frauen-EM.

Und der Trainingsplatz? Der liegt 2,9 km vom Hotel entfernt in einem Sportzentrum. Das Team fährt jeden Tag zehn Minuten mit den typischen Hollandvelos hin! Die Rückfahrt auf den Velos ersetzt danach das Auslaufen.

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Source:: Blick.ch – Sport

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