Atomic Blonde: Weltpremiere in Berlin mit Charlize Theron

Charlize Theron hat sich durchgekämpft. Erst bei den Vorbereitungen auf ihren neuen Film „Atomic Blonde“, dann bei den an Prügelszenen außergewöhnlich reichen Dreharbeiten dieser Verfilmung des Comics „The Coldest City“. Die Oscar-Preisträgerin war seit Anfang der Neunzigerjahre immer wieder in Berlin, für die Dreharbeiten zu „Aeon Flux“ sogar fast sechs Monate lang. Und wurde ein Fan der Stadt.

Die Geschichte von „Atomic Blonde“, die vor dem Mauerfall spielt, hätte ein erstklassiger Vorwand sein können, richtig viel Zeit in Berlin zu verbringen. Allerdings hat sich die Stadt dafür zu sehr verändert. Ihren alten Look fand man für die Dreharbeiten in Budapest. Aber wenigstens die Weltpremiere des Films wurde am Montagabend hier gefeiert. Dafür war extra das Theater am Potsdamer Platz gemietet und durchgelüftet worden.

„Du musst den Schmerz spüren“

Seit dem Ende der Berlinale liegt das nämlich im Dornröschenschlaf, weil es als Musicaltheater geschlossen wurde. Wir erinnern uns angemessen entsetzt an die Begründung: Nicht etwa, weil es Verluste machte, sondern weil es zu wenig Gewinn abwarf. (Kein Zweifel, dafür wird der, der das entschieden hat, in der besonders heißen Höllenabteilung exklusiv für Betriebswirtschaftler schmoren.) Am Rande der Premiere geriet die Hauptdarstellerin ins Schwärmen: „Ich…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Berlin

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