Hoffen auf das rote Wunder von 2007: Mercedes stösst Ferrari ins Elend

Die italienischen Medien sind wieder einmal besorgt: Ist der WM-Titel 2017 für Ferrari nach der Ohrfeige in Silverstone schon weg?

Die Frage ist berechtigt. Doch die Wende im Titelkampf kam schon vier Rennen früher! Denn der Ferrari-Doppelsieg in Monte Carlo löste bei Mercedes Grossalarm aus.

Teamdirektor Toto Wolff: „Da kam es zu vielen Analysen und Krisensitzungen – mit einem Ziel: Wir müssen als Dominator der letzten drei Jahren zurückschlagen! Kaum ein Stein blieb bei uns auf dem andern! Unser Auto war plötzlich zu einer Diva geworden. Wir mussten ihr die Flausen überall austreiben!»

Mercedes auf der Überholspur

Die harte Arbeit zahlte sich aus. Seit Monte Carlo haben die Silberpfeile die Roten auf der Strecke brutal ausgebremst – mit 151:89 Punkten.

Und jetzt beginnt bei Ferrari wieder das frühere Panikorchester aufzuspielen. Dirigent Sergio Marchionne (65) verlangt nur eins: den Titel. WM-Leader Vettel: „In der Qualifikation liegen wir plötzlich 0,6 Sekunden pro Runde hinter Mercedes. Das wirkt sich dann natürlich auch auf die Rennen negativ aus.»

Ferrari muss überall ans Limit (was auch Mercedes vor der Auferstehung machte) – und dann bekommt man mit einer riskanten Abstimmung auch unvorhergesehene Probleme. Wie jetzt vielleicht die mysteriösen Reifenschäden im Endspurt von Silverstone.

Ferrari: Gute Miene zum bösen Reifenspiel

Ferrari hat wenigstens gelernt, den Schwarzen Peter nicht öffentlich Pirelli zuzuspielen. Teamchef Arrivaabene: „Das ist nicht unser Stil.»

Aber auch Mercedes könnte bald ein unangenehmes Problem bekommen. Der WM-Stand zeigt es auf: 1. Vettel 177. 2. Hamilton 176. 3. Bottas 154.

Wir erinnern uns an den letzten Fahrer-Titel von Ferrari mit Kimi Räikkönen 2007. Am Ende jubelte der Finne mit 110 Punkten. Das McLaren-Mercedes-Duo Alonso und Hamilton hatte je 109 Zähler. Und beide waren happy, dass es nicht der Teamkollege schaffte!

Bei Mercedes verstehen sich jetzt Hamilton und Bottas (noch) glänzend. Aber …read more

Source:: Blick.ch – Sport

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