Sozialwohnungen in Berlin: Zwei Drittel aller Haushalte hätten WBS-Anspruch

Die Debatte ist eröffnet. Weil es mittlerweile sogar für Menschen mit mittleren Einkommen immer schwieriger wird, preiswerte Wohnungen zu finden, will Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) die Wohnungsbauförderung auf diesen Personenkreis ausdehnen.

Ihr Ziel: Neben den bisherigen Sozialwohnungen, die für durchschnittlich 6,50 Euro je Quadratmeter (kalt) angeboten werden, sollen für die Mittelschicht Wohnungen für 8 Euro je Quadratmeter errichtet werden.

Ihre ursprünglich gemachte Angabe, wonach sich die Miete auf 7,50 Euro je Quadratmeter belaufen soll, korrigierte Lompscher damit am Montag. Lompschers Sprecherin Katrin Dietl erklärte die Korrektur damit, dass „an dem Entwurf immer noch gearbeitet“ werde.

Das Echo auf Lompschers Pläne ließ nicht lange auf sich warten. Mietervertreter lehnen die Idee zur Förderung der Mittelschicht zwar nicht grundsätzlich ab, machen aber Vorbehalte geltend „Ein solcher Sektor wäre nur dann sinnvoll, wenn er nicht auf Kosten der bisher geplanten 5000 Sozialwohnungen gebaut würde“, sagte Rouzbeh Taheri, Sprecher der Initiative Mietenvolksentscheid. „Es müsste um eine zusätzliche Förderung gehen und nicht um die verstärkte Konkurrenz um die knappen finanziellen Ressourcen“, so Taheri.

Der Mieterverein warnt

Ähnlich äußerte sich der Berliner Mieterverein (BMV). „Es ist richtig, dass die Wohnungsmarktprobleme auch bei Haushalten mit mittlerem Einkommen angekommen…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Berlin

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