Wie die Demokraten in den USA Präsident Trump in die Hände spielen

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Die Demokraten in den USA hätten derzeit beste Voraussetzungen, sich zu profilieren
Schließlich müssten sie sich nur von einem beispiellos unbeliebten Präsidenten absetzen
Tatsächlich sind sie so schwach wie nie zuvor in 100 Jahren, sagt ein Experte
Schuld daran sind einzig sie selbst

So einen Präsidenten hatten die USA noch nie. Einen chauvinistischen, egomanischen Politik-Neuling mit Faktenallergie, Verbal-Diarrhoe und ausgeprägter Verantwortungslosigkeit, gegen den die Behörden ermitteln. Einen, der es sich in Rekordzeit sowohl mit der Mehrheit der eigenen Bürger als auch mit der Weltöffentlichkeit verscherzt.

Das müssten paradiesische Voraussetzungen für den politischen Gegner, die Demokratische Partei, sein. Einmalig. Man kann sich keine Zeit vorstellen, in der es leichter wäre, sich da wohltuend abzusetzen, sich zu profilieren.

Die Realität sieht anders aus.

Die historische Schwäche der Demokraten

„Die Demokraten sind so schwach wie nie in den letzten 100 Jahren“, sagt Christian Lammert, Professor für nordamerikanische Politik am John-F.-Kennedy-Institut der Freien Universität Berlin.

Der demokratische Senator Bernie Sanders fasste das Dilemma Mitte Juni in der „New York Times“ („NYT“) so zusammen: Die Demokraten hätten die Wahl gegen den wohl unbeliebtesten Kandidaten aller Zeiten verloren. Sie hätten in den vergangenen Jahren den Senat und das Repräsentantenhaus an die Republikaner verloren. Die Republikaner kontrollierten nun fast zwei Drittel der Gouverneursposten und hätten in neun Jahren etwa 1000 Sitze in den Bundesparlamenten errungen. In 24 Bundesstaaten hätten die Demokraten fast gar keinen politische Einfluss.

Die Demokraten stehen vor allem für Widerstand – nicht für eigene Ideen

Und seither hat sich die Stimmung auch nicht gedreht. In einer Umfrage, die der Sender ABC News und die „Washington Post“ am Sonntag veröffentlicht haben, stand Trump als der größte Verlierer da. Aber nicht als der einzige.

37 Prozent der Befragten sagten, die demokratische Partei stehe …read more

Source:: The Huffington Post – Germany

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