Champions League: Leipziger Reifeprüfung beginnt gegen Monaco

Der deutsche Vizemeister empfängt den Vorjahreshalbfinalisten. Titelverteidiger Real hat APOEL Nikosia zu Gast.

RB Leipzig will nun auch in der Champions League mit Tempofußball überraschen. Vorjahreshalbfinalist Monaco kommt am Mittwoch (20.45 Uhr/live ORF eins und Sky) als erste Standortbestimmung gerade recht. Trainer Ralph Hasenhüttl sprach von einer „Reifeprüfung“, Sportdirektor Ralf Rangnick forderte „eine Leistung am Limit“. Auch Real Madrid, Dortmund und Liverpool sind im Einsatz.

Die nächsten Wochen werden zeigen, wie weit RB in seiner Entwicklung tatsächlich ist. Der erste internationale Auftritt einer Leipziger Mannschaft seit 1988 – der 1. FC Lok Leipzig schied im UEFA-Cup gegen Napoli aus – sei schon allein deswegen eine Reifeprüfung, „weil die nächsten Wochen eine ganz andere Belastung darstellen werden“, meinte der Steirer Hasenhüttl im kicker-Gespräch. „Sieben Spiele in gut drei Wochen, das hatte ich als Trainer noch nie, das ist für uns alle Neuland.“

Ähnliche Philosophien

Die Vorzeichen könnten unterschiedlicher nicht sein: Debütant gegen Vorjahres-Halbfinalist. In Sachen Fußball-Philosophie haben beide Klubs aber eine ähnliche DNA. Die Monegassen haben sich den Ruf als eine der besten Adressen für die Ausbildung junger Talente erarbeitet, nicht zuletzt wegen den 462 Millionen Euro an Transfereinnahmen seit 2014. Kylian Mbappe (PSG), Benjamin Mendy und Bernardo Silva (beide Manchester City) oder Tiemoue Bakayoko (Chelsea) – allein in diesem Sommer haben mehrere Hochkaräter Monaco gewinnbringend verlassen.

Ins Visier der Spitzenklubs ist längst auch Leipzigs Timo Werner geraten. Angeblich ist sogar Real Madrid auf den 21-Jährigen aufmerksam geworden.

BVB kehrt ins Wembley zurück

Der Champions-League-Titelverteidiger aus Madrid beginnt seine Saison vor eigenem Publikum gegen APOEL Nikosia. Den Saisonstart hatte sich Real mit fünf Punkten aus drei Ligaspielen definitiv anders vorgestellt. Nichtsdestotrotz ist das Ensemble um den in der Primera Division noch gesperrten Weltfußballer Cristiano Ronaldo auch in dieser Saison wieder der große Titelanwärter und will unbedingt ins Endspiel am 26. Mai in Kiew.

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Source:: Kurier.at – Sport

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