Das meint BLICK zum neuen iPhone: 1200 Franken sind ein Witz!

Der Preis, den Apple für das neue iPhone X verlangt, ist horrend. Und kaum erklärbar, denn die angeblichen „Killerfeatures» sind Kopien, Experimente und Spielereien.

Apple schafft es Jahr für Jahr, mit grandiosem Marketing maximales Interesse und minimale Erwartungshaltung für seine Produkte zu generieren. Das war am Dienstagabend nicht anders, als das neue iPhone X vorgestellt wurde. Obwohl es erst ab 1200 Franken zu kaufen ist, was beispielsweise vielen Blick am Abend-Lesern zu teuer ist, waren die Reaktionen überwiegend positiv: Der neue Bildschirm, die Gesichtserkennung, die Gesten-Steuerung und die Kamera wurden von Fans und Medien gleichermassen gehuldigt und für bahnbrechend befunden. In Wahrheit ist das meiste davon aber alter Wein in neuen Schläuchen, angereichert mit ein paar Spielereien, die bisher niemand vermisst hat.

Die angeblichen Killer-Features im Detail:Der Bildschirm: Am meisten Beachtung erhielt bisher das Display. Fast randlos erinnert es stark an die derzeitigen Flaggschiffe von Samsung, HTC oder Xiaomi. Kein Wunder, schliesslich bezieht Apple die Bildschirme von Samsung. Die verbauen die von Apple als „Super-Retina» angepriesene Oled-Technologie seit Jahren in ihren Displays, da kann Apple noch so sehr neue Features wie Mobile HDR anpreisen, der Bildschirm ist in etwa so innovativ wie ein Popsong von Dieter Bohlen.Gesichtserkennung: Es gibt keinen Fingerabdrucksensor mehr. Das iPhone X kann mit dem Gesicht entsperrt werden. Das soll 20-mal sicherer sein, behauptet Apple. Auch falls diese kaum überprüfbare Behauptung stimmt, so ist doch fraglich, wo der Mehrwert für den Nutzer bleibt. Falls ein iPhone-Dieb es schafft, den Fingerabdruck zu kopieren, dürfte er auch bei einer Gesichtserkennungs-Software Umwege finden. Gesten-Steuerung statt Home Button: Apple-Freunde preisen das natürlich als Innovation und loben die neue Steuerung durch die Menüs, die auf Wischen basiert. Allerdings war die Apple-Steuerung bisher die intuitivste am Markt, und auch hier ist fraglich, wo der Mehrwert der neuen Funktion liegt. Das HP Pre jedenfalls, …read more

Source:: Blick.ch – Digital

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