Weniger Kinder zurückgestellt: Späte Einschulung zeigt Wirkung

Erstmals seit längerer Zeit sind in diesem Jahr deutlich weniger Schulanfänger zurückgestellt worden. Eine Abfrage der Berliner Zeitung in einzelnen Bezirken ergab, dass sich die Anzahl der Kinder, die auf Wunsch der Eltern lieber in der Kita bleiben, mehr als halbiert hat.

Es zeigt sich somit, dass das Ende der Früheinschulung in der Stadt Wirkung zeigt. Seit dem neuen Schuljahr sind nur die Kinder eines Jahrgangs schulpflichtig, die bis zum 30. September geboren wurden – und nicht mehr der gesamte Jahrgang. Viele Eltern, die sich bisher über die Früheinschulung aufregten, konnten auf diese Weise offenbar besänftigt werden.

Besonders frappierend sind die Unterschiede in Pankow: Dort wartete im vergangenen Jahr noch jedes vierte Kind auf Wunsch der Eltern ein Jahr länger auf die Einschulung, zu Beginn des neuen Schuljahres waren es nur noch knapp acht Prozent. In Reinickendorf, Mitte und Treptow-Köpenick hat sich die Zahl der Kinder, die länger warten sollen, weit mehr als halbiert. In Neukölln und Charlottenburg-Wilmersdorf nahm die Zahl immerhin um fast die Hälfte ab. Der deutliche Rückgang liegt also nicht nur an der reduzierten Zahl der schulpflichtigen Kinder pro Jahrgang. Offenbar reagieren die Eltern dank der Neuregelung auch weniger nervös.

Die Grundschulen jedenfalls reagieren bereits erleichtert auf…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Berlin

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