Bundestagswahl 2017: Schulz bekräftigt: Auch als Nichtkanzler will er SPD-Chef bleiben

Am 24. September 2017 findet die 19. Wahl des Deutschen Bundestages statt. Die mehr als 60 Millionen wahlberechtigten Deutschen entscheiden dann mit ihren zwei Kreuzen, wer das Land in den nächsten vier Jahren regieren soll. Auch wenn es vor der Wahl fast ausschließlich um die jeweiligen Kanzlerkandidaten der Parteien geht, haben die Wähler nur einen indirekten Einfluss darauf, wer letztlich Bundeskanzler wird – und damit auch, ob Angela Merkel (CDU) eine vierte Amtszeit bekommt oder doch SPD-Mann Martin Schulz neuer Regierungschef wird.

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+++ Schulz bekräftigt: Auch als Nichtkanzler will er SPD-Chef bleiben +++

14. September: SPD-Chef Martin Schulz will unabhängig vom Ergebnis der Bundestagswahl am 24. September Vorsitzender der SPD bleiben. Die Entscheidung treffe der SPD-Parteitag im Dezember, „zu dem ich wieder als Vorsitzender unserer Partei antrete“, sagte Schulz am Donnerstag dem Sender SWR. Er erinnerte daran, dass er erst vor wenigen Monaten „mit 100 Prozent als Parteichef gewählt“ worden sei.

Ohnehin setzt Schulz aber trotz des deutlichen Rückstands der SPD in den Meinungsumfragen für die Bundestagswahl weiter auf Sieg. „Ich glaube, dass die SPD eine gute Chance hat, die stärkste Partei in Deutschland zu werden“, sagte der Herausforderer von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Er verwies auf die weiterhin hohe Zahl unentschlossener Wähler. Daher strebe er auch weiterhin an, Bundeskanzler zu werden, hob der SPD-Chef hervor.

Schulz sagte weiter, die SPD wolle „den Aufbruch und die Zukunft gestalten“, während Merkel „die Vergangenheit verwalten“ wolle und für die Zukunft „kein Konzept“ habe. Als zentrale Ziele nannte er bessere Arbeitsbedingungen und faire Bezahlung gerade in sozialen Berufen und für Frauen.

+++ Bundestagsparteien und FDP offen für längere Legislaturperiode +++

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Source:: Stern – Politik

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