Drei Formel-1-Teams in der Gerüchteküche. Alain Prost äussert sich: «Skandal, dass Buemi ohne Sitz ist!»

Die Formel 1 bastelt an ihrer Zukunft. Doch bevor man über das Jahr 2021 mit den neuen Motoren nachdenkt, muss der Fahrermarkt geklärt werden.

Nach dem Wechsel des Spaniers Carlos Sainz (22) von Toro Rosso zu Renault, stehen drei Teams im Brennpunkt:

Williams-Mercedes. Da Lance Stroll (18) mit Papa Lawrence den Team-Mitbesitzer hinter sich hat und auch gute Leistungen abliefert, ist er gesetzt. Die Frage: Tut sich Felipe Massa (36) noch eine Saison an? Oder kommt da plötzlich Robert Kubica (32) ins Spiel? Der Ungarn-Test mit Renault vor sechs Wochen war gut, aber kann der Pole tatsächlich mit nur einem gesunden Arm Rennen fahren?

Toro Rosso-Honda (ab 2018). Ein undurchsichtiges Puzzle. Eigentlich wollte man den Russen Daniil Kvyat loswerden (nur acht Punkte in 30 Rennen, aber zehn Strafpunkte). Doch jetzt geht Sainz – und Testpilot Pierre Gasly (21, F) ist praktisch gesetzt. Wenn Red-Bull-Motorsportche Helmut Marko über seinen Schatten springt, holt er den Waadtländer Sébastien Buemi (28) zurück: 55 F-1-Rennen von 2009 bis 2011 bei Toro Rosso. Seither sitzt er bei Red Bull dauernd im Simulator! Selbst Buemis Formel-E-Teamchef Alain Prost (62) sagt einmal mehr: „Eigentlich ein Skandal, dass niemand Buemi einsetzt. Er ist immer noch einer der schnellsten Piloten der Welt!»

Sauber-Ferrari. Der neue Teamchef Frédéric Vasseur (49) hat die Fahrerfrage zur Chefsache erklärt. Kommt die logische Kombination mit Marcus Ericsson (26), seit 41 Rennen ohne Punkte, und Ferrari-Mitbringsel Charles Leclerc (bald 20, Monaco) noch ins Wanken. Die verrückte Gerüchteküche öffnet da sogar Kubica eine Türe. Doch der einzige Sauber-Sieger 2008 (Montreal) sagte nach seinem Weggang Ende 2009 zu BLICK: „Nie mehr Sauber!» Er fühlte sich damals aber nur von Partner BMW verarscht!

Bei McLaren-Renault (ab 2018) sind Alonso und Vandoorne wohl weiter gegeben. Und Force India-Mercedes hat mit Ocon und Pérez ein starkes Duo. Freunde werden …read more

Source:: Blick.ch – Sport

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