Englischer Familien-Clan hält Obdachlose und geistig Behinderte jahrzehntelang als Sklaven

wohnwagen

Eine Familie aus England hat über Jahre Männer gefangen gehalten
Die Obdachlosen und geistig behinderten Männer mussten wie Sklaven für den Clan arbeiten
„Diese Verbrechen sind schaurig in ihrer Gnadenlosigkeit“, sagte der Richter.

Ein schrecklicher Kriminalfall erschüttert Großbritannien. Elf Mitglieder eines Familien-Clans standen vor Gericht, weil sie jahrelang Obdachlose, Menschen mit geistiger Behinderung und Alkoholkranke als Sklaven gehalten und für sich haben arbeiten lassen. Das berichtet die Polizei von Lincolnshire.

Die zehn Männer und eine Frau sollen ihren Opfer eine Unterkunft und Arbeit versprochen haben und sie so zu sich gelockt haben. Dann sollen sie die Männer im Alter von 18 bis 63 Jahren in Wohnwagen gesperrt haben – ohne fließendes Wasser, ohne Toiletten.

Die Männer seien sieben Tage die Woche zu Asphalt- und Teerarbeiten gezwungen worden.

Die Männer mussten in dreckigen Wohnwagen leben. (Credit: Polizei Lincolnshore)

Gleichzeitig ließ es sich die Familie gut gehen. Die Clanmitglieder fuhren teure Sportwagen, machten Luxusurlaub und lebten in teuren Häusern.

Eines der Opfer musste 26 Jahre bei der Familie leben

Die Familienmitglieder sollen die Männer eingeschüchtert, sie geschlagen, mit Steinen und Harken verletzt worden. Auch die Unterstützungsleistungen, die die Männer vom Staat erhielten, hat der Clan in die eigene Tasche gesteckt. Einer der Männer lebte 26 Jahre auf dem Gelände der Familie.

Der britische Nachrichtensender „BBC“ berichtet, die Familie habe einen der Männer gezwungen, sein eigenes Grab zu schaufeln. Danach musste er einen Vertrag unterschreiben, in dem stand: „Du wirst den Rest deines Lebens für mich arbeiten. Wenn du diesen Vertrag nicht unterzeichnest, endest du da drinnen.“

Auf diesem Grundstück spielte sich Grauenvolles ab. (Credit: Polizei Lincolnshore)

Im September 2014 schließlich führte die Polizei eine Razzia auf den Grundstücken des Clans durch. Damals befreiten sie 18 Männer. Jetzt standen 11 Familienmitglieder vor Gericht.

„Diese Verbrechen sind schaurig in ihrer Gnadenlosigkeit“

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Source:: The Huffington Post – Germany

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