Die Ziele für die WorldSkills: «Wir wollen die Nummer 1 sein»

Computerfreak Lars Tönz freut sich über seinen Sieg.

Mehr als 1250 junge Berufsleute kämpfen ab Sonntag in Abu Dhabi um Gold an den WorldSkills. Mit hervorragenden Chancen dabei: 38 Schweizer. Doch wie funktionieren die WorldSkills eigentlich?

Zuverlässigere Medaillenlieferanten als das SwissSkills-Team hat die Schweiz kaum. Vielleicht noch die Mountainbiker um Nino Schurter und Jolanda Neff. Oder die Tennis-Stars, die allerdings selten um Medaillen kämpfen. Der Schweizer Berufsnachwuchs ist absolute Weltspitze und beweist dies alle zwei Jahre wieder an den WorldSkills.

Doch was sind diese überhaupt? Wie funktioniert eine Berufs-WM? Keiner kann darüber besser Auskunft geben als Rico Cioccarelli (60) aus Thusis GR. Seit einem Vierteljahrhundert widmet er sich diesen Weltmeisterschaften – zuerst ab 1991 als Experte der Plattenleger, seit 2005 als Technischer Delegierter des Schweizer Teams.

„An den WorldSkills treten in rund fünfzig Berufen die besten Jugendlichen an, die soeben ihre Ausbildung abgeschlossen haben», so Cioccarelli. Es handelt sich um nichtakademische Berufe. Maximales Alter der Starter: 22 Jahre.

Keine Zwischenresultate

Viele Disziplinen, viele Medaillen. Der Vergleich mit Olympia drängt sich auf. Ein entscheidender Unterschied zum Sport aber: Es gibt an den WorldSkills keine Zwischenresultate. Dem Berufsnachwuchs werden von Sonntag bis Mittwoch täglich mehrere Aufgaben gestellt. Wer dieses am besten gemeistert hat, erfahren alle erst am Donnerstagabend bei der Schlussfeier mit Medaillenzeremonie. „Natürlich könnten wir Zwischenranglisten erstellen», so Cioccarelli. Aber wären diese aussagekräftig? Würden sie die jungen Teilnehmer noch unter grösseren Druck stellen?

Das SwissSkills-Team mit seinen 38 Teilnehmern hat sich ein ganzes Jahr auf den Wettkampf in Abu Dhabi vorbereitet. Einerseits in Berufstrainings mit den Experten, andererseits in Seminaren, in denen auch mental gearbeitet wird. Wie Sportler will man auf alles vorbereitet sein.

Zum Beispiel auch auf die äusseren Bedingungen. In Abu Dhabi ist es …read more

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

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