Migranten: „Asyl-Lotto“ mit Flüchtlingen

Wer als Flüchtling aus Syrien, dem Irak oder Afghanistan nach Deutschland kommt, hat meist eine dramatische, oft auch traumatische Reise hinter sich. Ob er hier Asyl oder einen anderen Schutzstatus erhält, ist in einer Vielzahl von Gesetzen bundesweit geregelt, zuständig für die Durchführung ist das Bundesamt für Migration (Bamf).

Bundesamt sichert einheitliche Maßstäbe zu

Die Riesenbehörde in Nürnberg versichert stets, dass über Anträge überall in Deutschland nach den gleichen Maßstäben entschieden und jeder Fall, so wie es das Gesetz vorschreibt, individuell geprüft werde. Herangezogen werden dafür auch Herkunftsländerleitsätze, die auf Einschätzungen des Auswärtigen Amts beruhen.

Dieser Logik zufolge müsste in allen Bundesländern die Zahl der Ablehnungen von Asylanträgen etwa gleich hoch sein. In der Praxis gibt es aber enorme Unterschiede von Land zu Land, das hat schon eine Studie der Universität Konstanz im Frühjahr gezeigt.

Erfolg hängt von Länder-Befindlichkeiten ab

Die Autoren erklären das unter anderem damit, dass die Mitarbeiter des Bamf vor Ort Rücksicht nehmen auf „die Befindlichkeiten“ des jeweiligen Bundeslandes und sprechen sogar von einem „Asyllotto“.

Belegt wird diese These auch durch die Antwort der Bundesregierung, die die linke Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke auf eine Kleine Anfrage erhielt. Sie liegt…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Politik

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