Das Sixpack der Runde: Ein Hockey-Abend der Premieren

Zürich schlägt Bern im Spitzenkampf. Was die Runde sonst noch brachte – Blick bringt es auf den Punkt: Der Beste, die Pflaume, eine bemerkenswerte Zahl, eine Szene von Brisanz, haufenweise Premieren und ein Kühlschrank.

Die Resultate

ZSC Lions – Bern 3:1
SCL Tigers – Davos 2:1
Lausanne – Ambri 1:0
Biel – Zug 1:4
Lugano – Fribourg 2:4
Servette – Kloten 4:3 n.P.

Der Beste: Chris Baltisberger (ZSC Lions). Wer dem Spitzenkampf gegen Meister Bern den Stempel aufdrückt, muss es draufhaben. Hat es nicht nur drauf, sondern bei zwei von drei Toren der Zürcher auch irgendwie den Stock im Spiel (siehe Pflaume). Ungehobelt, mutig, raffiniert.

Die Pflaume: Calle Andersson (Bern). Leidtragender der Chris-Baltisberger-Gala. Muss sich vom Ungehobelten erst physisch aus dem Gleichgewicht kippen (1:2) und dann auch noch austricksen lassen: Vor dem 1:3 wird ihm der Puck einfach weggenommen.

Die Zahl: 20. Anzahl Spiele, die SCB-Abrissbirne Tristan Scherwey ohne persönliche Strafe über die Bühne bringt. Bemerkenswert darum, weil Scherwey die ruppige Gangart unter strengster Einhaltung der Regeln abwickelt. Damit er die Strafbänke der Liga nicht vergisst, schickt ihn Trainer Jalonen im Hallenstadion zum Absitzen einer Bankstrafe wegen unkorrekten Spielerwechsels raus. Das finnische Wort für Strafbank ist übrigens Jäähyaitio.

Die Szene: Servette, das Team mit dem schwächsten Powerplay der Liga, kann gegen Kloten fünf Minuten lang mit einem Mann mehr agieren, Damien Riat trifft zum 2:0. Allerdings hat Kevin Schläpfer 40 Sekunden zuvor ein Offside entdeckt, verlangt die Coaches Challenge. Und tatsächlich: Juraj Simek stand im Abseits. Statt 2:0 heisst es zwei Minuten später gar 1:1 – Denis Hollenstein versenkt in Unterzahl. Nach einem Bock von Riat.

Der Tag der Premieren: Gleich mehrere Spieler erzielen ihr erstes Saisontor: Tino Kessler (Davos), Larri Leeger (neu bei Zug), Mauro Dufner (Biel), Flavio Schmutz (Fribourg), Morris Trachsler (Kloten), Servette-Debütant Stéphane Da Costa und Matteo Romanenghi, der im 106. Spiel für Lugano endlich …read more

Source:: Blick.ch – Sport

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