10 Fragen zu den italienischen Wahlen vom 4. März: Berlusconi greift nach der Macht

ROM –
Migration und Terrorismus: Im italienischen Wahlkampf gehen die Wogen hoch. Am 4. März gilts ernst. BLICK beantwortet die zehn wichtigsten Fragen zu den Parlamentswahlen, bei denen ausgerechnet Silvio Berlusconi wieder eine führende Rolle spielt.

Warum finden am 4. März 2018 wieder Parlamentswahlen statt?

Ende Dezember 2017 wurde die Auflösung des bisherigen Parlaments beschlossen. Grund: Der sozialdemokratische Regierungschef Matteo Renzi (43) war nach der verlorenen Abstimmung im Dezember 2016 über eine Verfassungsreform zurückgetreten. Nun gibt es vorgezogene Parlamentswahlen. Die letzten Wahlen fanden 2013 statt.

Wie ist das italienische Parlament aufgebaut?

Es besteht aus zwei Kammern. Dem Senat gehören zurzeit 320 Senatoren an, die regional gewählt werden und mindestens 40 Jahre alt sein müssen. Sechs Senatoren werden von Auslands-Italienern gewählt. Einige Senatoren sind auf Lebzeiten gewählt, etwa ehemalige Präsidenten der Republik. Die Abgeordnetenkammer zählt 630 Mitglieder, die in Wahlkreisen gewählt werden und mindestens 25 Jahre alt sein müssen. Zwölf von ihnen sind Vertreter der Auslands-Italiener.

Welche Parteien treten an?

Vier Partei-Koalitionen haben gute Chancen ins Parlament einzuziehen.

• Mitte-Links-Koalition: Der regierende, sozialdemokratische Partito Democratico tritt mit drei kleineren Bündnissen an. Dies sind Alternativa Popolare, Italia dei Valori und Unione per il Trentino. Führender Kopf ist Ex-Ministerpräsident Matteo Renzi.

• Fünf-Sterne-Bewegung: Der populistische und EU-kritische Movimento 5 Stelle verzichtet auf eine Koalition mit anderen Parteien und zieht alleine in den Kampf. Parteichef ist der Komiker Beppe Grillo (69).

• Mitte-Rechts-Koalition: In diesem Bündnis sind …read more

Source:: Blick.ch – Ausland

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