Hamburg: Taxifahrt einer Schwangeren eskaliert – und endet in Entführung

Ein Taxi in Hamburg (Symbolbild)

Ein Missverständnis hat in Hamburg dazu geführt, dass ein Taxifahrer ausgerastet istDer hatte eine Mitfahrerin festgehalten – die Angst um ihr ungeborenes Baby hatte

Eine Routinefahrt mit einer Schwangeren in einem Taxi in Hamburg ist außer Kontrolle geraten. “Ich hatte Angst um mein Baby”, hatte die Medizinerin Sabina M. der Polizei nach der Horrorfahrt erklärt.

Die fand bereits Mitte September 2017 statt, doch der Taxifahrer stand jetzt wegen Freiheitsberaubung vor dem Amtsgericht St. Georg in Hamburg.

Was war passiert?

► Alles soll mit einem Missverständnis begonnen haben, wie die Hamburger “Morgenpost” (“Mopo”) berichtet. Die 34-Jährige aus Lübeck, zum Tatzeitpunkt im sechsten Monat schwanger, wollte zu einer Tagung in die Jungiusstraße, zur Bucerius Law School.

Die private Hochschule befindet sich im Stadtteil St. Pauli. Doch Taxifahrer Mohammad G. fuhr sie stattdessen in die Jungestraße nach Borgfelde.

Situation eskalliert

Als der Fehler auffiel, eskalierte die Situation. Mohammad G. bestand darauf, Sabina M. zum richtigen Ziel zu bringen – allerdings auf deren Kosten.

► Selbst vor Gericht zeigte der 57-Jährige keine Reue: “Es war Ihre Schuld. Sie hat die falsche Straße gesagt!”, zitiert ihn die “Mopo”.

Als sich die Frau weigerte, auch die Fahrt an die richtige Adresse zu zahlen, soll Mohammad G. sie angeschrien haben. “Ob du schwanger bist, ist mir völlig egal”, soll der Fahrer laut “Welt” gesagt haben.

Als die Medizinerin dann aussteigen wollte, habe der G. das verhindert – mit einen Griff an den Arm der Frau.

Minutenlange Entführung

► Doch G. setzte seine Fahrt fort, gegen den ausdrücklichen Willen der Frau. Selbst als die 34-Jährige die Polizei per Handy informiert hatte und der Beamte den Fahrer aufforderte, anzuhalten, stoppte G. nicht. Die Entführung dauerte mehre Minuten an.

Das Hamburger Gericht verurteilte den Fahrer, der wegen Körperverletzung vorbestraft warm zu 1000 Euro Strafe wegen Freiheitsberaubung und versuchter Nötigung.

(ll)

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Source:: The Huffington Post – Germany

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