Keine Kombi-Medaille: Dreßen gefällt sein Plan für die Spezialabfahrt

Thomas Dreßen stand abseits, die Arme auf den orangenen Zaun im Zielraum gelegt, und neigte ruckartig den Kopf nach vorne. Es brauchte nicht viel Fantasie, um den dazu ausgestoßenen Laut Frust zu interpretieren. Kurz darauf sprang Marcel Hirscher über jene Absperrung und gab seiner Freundin einen Kuss. Als letzter Olympiasieger, den das Kombinationsrennen aus Abfahrt und anschließendem Slalom hervorgebracht. Der Internationale Skiverband (Fis) nimmt den Wettbewerb aus dem Programm, weil er wirtschaftlich zu unattraktiv sei und es an fähigen Kontrahenten mangle. Zumindest Letztgenanntes bestätigte sich in Südkorea nicht wirklich.

Dass es für die Skination Österreich sofort im ersten alpinen Rennen – nach den windbedingten Absagen der Männer-Abfahrt und des Frauen-Riesenslaloms – die Goldmedaille zu bejubeln gab, kam für den 28-jährigen Hirscher einer Erlösung gleich. Alle hatten ja von ihm, dem Dauerweltmeister erwartet, dass er jetzt endlich mal bei Olympischen Spielen triumphiert. Dass dies aber ausgerechnet in der letzten Olympia-Kombination geschah, überraschte den Slalomexperten.

Athleten und Material sind spezialisiert

Denn als Hirscher auf der Piste in Jeonseong zum ersten Training antrat, war es genau ein Jahr her, dass er letztmals die langen Abfahrtslatten ausgepackt hatte. Und damit ist man bereits bei dem Hauptproblem der Kombination angelangt: Athleten und Material sind im Skisport inzwischen derart spezialisiert, dass der Umstieg – wenn auch nur für ein Rennen – kaum möglich…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Sport

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