46 NL-Spieler am Start: Nur Russen können «Schweizer Gold» verhindern

Heute startet das Eishockey-Turnier der Männer in Pyeongchang. Nur die russische KHL hat mehr Spieler dabei als die National League.

Erstmals seit 1998 fehlen die Stars der NHL bei Olympia. Heisst das, dass es nach den zwei Triumphen der Kanadier in Vancouver und Sotschi einen neuen Champion gibt? Auf dem Papier müssen die Russen, oder die Olympischen Athleten aus Russland, wie sie sich wegen des Doping-Skandals in Pyeongchang nennen müssen, als Top-Favoriten gelten. Dieser Meinung ist auch Nati-Coach Patrick Fischer.

Ihr Team besteht nur aus Stars der heimischen KHL, welche nach der NHL die zweitbeste Liga der Welt ist. Selektioniert wurden nur Spieler der Top-Klubs SKA St. Petersburg (15!) und ZSKA Moskau sowie zwei von Metallurg Magnitogorsk, darunter mit Pawel Datzjuk (39) und Ilja Kowaltschuk (34) die grössten Namen des Turniers.

Nur diese Russen können verhindern, dass mindestens ein Olympiasieger aus der National League kommt. Sie sind das einzige Spitzenteam, das ohne Kräfte aus unserer Liga auskommen. Neben den 25 Schweizern sind 21 NL-Söldner in Pyeongchang dabei.

Titelverteidiger Kanada, am Donnerstag erster Gruppengegner der Schweiz, hat sechs NL-Spieler (siehe unten) dabei, die USA fünf, Schweden vier, Tschechien drei, Finnland zwei und Aussenseiter Norwegen einen dabei. Nur die KHL (89 Spieler) entsandte mehr Vertreter nach Südkorea.

Auch ohne NHL-Spieler sind die Kanadier nicht zu unterschätzen. Denn das Selbstverständnis bleibt das gleiche. Nur Gold zählt. „Kanada erwartet immer den Sieg», sagt ZSC-Stürmer Linden Vey.

Im letzten Test liess Kanada Mit-Favorit Schweden keine Chance (4:1). Bei den „Tre Kronor» steht der atemberaubende erst 17-jährige Verteidiger Rasmus Dahlin besonders im Fokus. Das Ausnahme-Talent von Frölunda wird im nächsten Sommer zweifellos Nachfolger von Nico Hischier als Nummer 1 im NHL-Draft.

Die 21 NL-Söldner bei Olympia

Kanada: Kevin Poulin (Kloten), Maxim Noreau, Andrew Ebbett, Mason Raymond (alle Bern), Maxim Lapierre (Lugano), Linden Vey (ZSC Lions).
USA: …read more

Source:: Blick.ch – Sport

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