Der Ruder-Wahnsinn läuft noch immer: Atlantik-Rudererin stellt Altersrekord auf

Unsere Schweizer Ruder-Team brauchte 30 Tage für die Atlantik-Überfahrt. Nach 60 Tagen ist jetzt das letzte Team im Ziel! Am Freitag kommt das allerletzte Boot an.

Verrückt, aber wahr: Das irre Ruder-Rennen über den Atlantik läuft noch immer! Und sogar bei den Hinterbänklern werden noch neue Rekorde aufgestellt.

Das zweitletzte Boot mit den drei „Atlantic Ladies» ist sogar das Sieger-Team ihrer Kategorie. Weil die drei Engländerinnen das einzige Dreier-Boot stellten…

Beeindruckender ist eine andere Rekordmarke: Die Atlantik-Ladies sind zwischen 54 und 61 Jahren alt. Di Carrington (61) ist jetzt die älteste Frau, die jemals den Atlantik rudernd überquert hat.

Sie brauchte mit Elaine Theaker (54) und Sharon Magrath (54) 60 Tage, 18 Stunden und 34 Minuten. Und damit doppelt so lang wie die Top-Teams.

Zur Erinnerung: Unser Schweizer Boot „Swiss Mocean» kam am 13. Januar auf dem 3. Platz im Ziel auf Antigua an. Nur 30 Tage hat das Quartett für die Überfahrt von der Kanareninsel La Gomera in die Karibik gebraucht. Längst sind die Ruder-Jungs wieder zurück in der Schweiz.

Atlantik-Ladies überholten Spanier

Der englische Frauen-Dreier war lange das Schlusslicht der „Atlantic Challenge», weil das Trio nur tagsüber ruderte und nachts schlief. Aber nun ist es der irische Solo-Ruderer Damian Browne, der am Freitag als Allerletzter im Ziel erwartet wird.

Der Ex-Rugby-Profi fiel zurück, weil er mehrfach kenterte, sich Gesichtsverletzungen zuzog und ein defektes Steuerruder flicken musste.

Ein Drama spielte sich auch auf Rang 19 ab. Im spanischen Zweier-Boot „Team Remolon» musste schon in der ersten Woche Jesus de la Torre von einer Rettungsyacht wegen körperlichen Beschwerden gerettet werden.

Kollege Jorge Pena entschied sich mitten auf dem Meer, alleine weiterzumachen und kam nach 58 Tagen auf Antigua an.

Wenn der letztplatzierte Ire am Freitag wie erwartet ankommt, endet das härteste Ruderrennen der Welt mit 21 von gestarteten 26 Teams …read more

Source:: Blick.ch – Sport

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