#MeToo-Debatte holt Snowboard-Ikone ein: Sex-Vorwürfe überschatten Whites Olympia-Gold

Halfpipe-Ikone Shaun White wird in den USA als dreifacher Olympiasieger gefeiert – und von der #MeToo-Bewegung als Sex-Grüsel verteufelt.

Shaun White ist zurück auf seinem Snowboard-Thron. Mit einem Traumlauf im letzten Run sichert sich der Kalifornier sein drittes Halfpipe-Gold nach 2006 und 2010. Es ist das 100. US-Gold in der Geschichte der Winterspiele.

Und eigentlich sollte White damit endgültig im amerikanischen Sport-Olymp aufgenommen werden. Wenn da nur nicht die Vorwürfe wegen sexueller Belästigung wären. Demnach soll White Lena Zawaideh, der Schlagzeugerin seiner Band „Bad Things», Nackt-Fotos geschickt und sie mit vulgären Taten geplagt haben.

„Er hat seine Hand in die Hose gesteckt und mich dann gezwungen, daran zu riechen», so Zawaideh im August 2016. White habe seine Machtposition als Band-Boss schamlos ausgenutzt. Einen Kurzhaarschnitt, sexuell anzügliche Kleider und ein Verbot für roten Lippenstift soll White seiner Schlagzeugerin befohlen haben.

Besonders schlimm habe er sich nach seiner Olympia-Niederlage 2014 (Platz 4 hinter Olympiasieger Podladtchikov) benommen. „Fuck, ich werde ich schlagen», soll White Zawaideh bedroht haben.

Obwohl White sie inzwischen mit einer Abfindung zum Schweigen gebracht hat, sind die Anschuldigungen durch die #MeToo-Bewegung wieder aktuell geworden. Und US-Medien wie „slate.com» oder „USA Today» stellen die Frage, warum sie nicht einen noch dunkleren Schatten auf Whites drittes Olympia-Gold werfen. (cmü)

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Source:: Blick.ch – Sport

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