Müssen 10 Polizisten eine ukrainische Femen am Wiener Opernball wegschleifen?

Happening der Gruppe Femen am Red CarpetPolizisten ringen das ukrainische Politmodel zu BodenAuf der Wachstube wird ihr das gesamte Bargeld abgenommenDanach darf sie gehen

Donnerstag abends war der Höhepunkt der Ballsaison in Wien. Der Wiener Opernball ist das bedeutendste gesellschaftliche Ereignis der Stadt. (www.wiener-staatsoper.at/opernball). Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko wurde vom österreichischen Bundespräsidenten Alexander van der Bellen eingeladen.

Gleich zu Beginn des Balls sorgte ein Auftritt der ukrainischen Gruppe FEMEN für Aufregung. Femen ist für aktionistische Performance mit politischen Forderungen bekannt. In der Zeit als die ehemalige ukrainische Ministerpräsidentin Julia Timoschenko in Gefangenschaft war, mussten 2013 mehrere Mitglieder von Femen in Frankreich politisches Asyl beantragen und ins Exil nach Paris gehen.

Der aktuelle ukrainische Präsident Petro Poroschenko wird von Femen ebenfalls kritisiert. Das Vermögen von Poroschenko wurde vom US-Magazin Forbes 2014, vor seiner Wahl zum ukrainischen Präsidenten, auf 1,28 Milliarden US Dollar geschätzt. Zum Konzern von Poroschenko gehören auch Rüstungsbetriebe und Fernsehsender.

Protest von Femen

Die Aktion von Femen richtete sich gegen die Anwesenheit von Poroschenko am österreichischen Nobelball. Es war ein Happening mit politischer Aussage, wie man es in Westeuropa noch aus den siebziger Jahren kannte. Femen zeigte dem Publikum des Opernballs Parolen, die gegen Poroschenko gerichet waren. Femen-Politmodel Alisa hatte die Parole auf ihren Körper gemalt.

Auf der Website von Femen kann man dazu erfahren: „Alisa Vinogradovaspoke brachte am Red Carpet dem aristokratischen Publikum den Vorschlag, den ukrainischen Baron Poroschenko vom Ball zu verweisen.Ihr Auftritt sollte die High Society in Wien über den wahren Poroschenko informieren. Unter dem Deckmantel eines Aristokraten verbirgt sich ein miliärischer Plünderer, der nicht verschmäht, Gewinne mit dem Blut seiner Mitbürger zu erzielen“ („Under the guise of an aristocrat lies a military looter who does not disdain earnings on the blood of his fellow citizens“), so die Erklärung von Femen:

Source:: The Huffington Post – Germany

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