Nach Wind-Wirbel: Muss Olympia jetzt verlängert werden?

Die hohen Herren der FIS bleiben trotz der Alpinen Absage-Serie ganz cool.

Obwohl diese Spiele bereits fünf Tage alt sind, wurde bei den Alpinen bis jetzt einzig der Medaillensatz in der Männer-Kombi verteilt. Nach der Herren-Abfahrt und dem Frauen-Riesen ist heute auch der Slalom der Frauen dem Wind zum Opfer gefallen.

Den Alpinen bleiben damit nur noch zehn Tage Zeit, um die elf verbleibenden Wettbewerbe durchzubringen. Weil sich dieser Plan im Tal der brutal heulenden Winde unrealistisch anhört, stellt sich die Frage: Denkt man beim Internationalen Ski-Verband darüber nach, gewisse Olympia-Medaillen in Weltcup-Stationen zu verteilen?

Günstige Wetterprognosen in den nächsten Tagen

Der FIS-Alpinkomitee-Chef und BLICK-Experte Bernhard Russi winkt ab: „Das kann ich mir nicht vorstellen. Bei der WM 1993 in Morioka konnte der Super-G des schlechten Wetters wegen auch nicht ausgetragen werden und er wurde auch nicht irgendwo anders nachgeholt. Aber aufgrund der jüngsten Wetterprognosen bin ich mir ganz sicher, dass wir hier unser Programm durchbringen werden.»

FIS-Herren-Renndirektor Markus Waldner versprüht ähnlich viel Optimismus: „Die Wetterprognosen für die Abfahrt von Morgen sind sehr günstig, wir werden dieses Rennen durchbringen. Auch die Vorhersagen für den Männer-Super-G und dem Frauen-Slalom am Freitag stimmen mich zuversichtlich.»

„Im äussersten Notfall können wir Rennen verkürzen»

Gleichzeitig hält Waldner fest, „dass ich schon einen Plan im Kopf habe, falls es morgen und übermorgen doch nicht funktionieren sollte. Aber darüber darf ich jetzt noch nicht öffentlich reden.»

Bernhard Russi: „Der alpine Rennsport ist dank seines Reglements sehr beweglich. Im äussersten Notfall können wir Rennen verkürzen. Wir hatten in der Vergangenheit auch schon Abfahrten, die lediglich eine Höhendifferenz von 540 Metern hatten. Aber das wird hier nicht nötig sein, wir werden morgen eine ungekürzte, tolle Männer-Abfahrt erleben.»

Russis Wort in Gottes Ohr …

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Source:: Blick.ch – Sport

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