Tee mit Seifengeschmack

Kabul. Taheera Hamizada steht vor dem Spiegel. Mit einem kleinen, rosaroten Kamm zieht sie einen Mittelscheitel. „Ich hatte so schöne Haare“, sagt sie. „Jetzt habe ich fast eine Glatze!“, klagt sie und bindet zwei dünne Zöpfe. Schuld an der schwindenden Haarpracht der Afghanin soll nicht ihr fortgeschrittenes Alter sein, sondern das Wasser in der afghanischen Hauptstadt Kabul. „Es wird mit jedem Tag schlechter, egal, von wo man es holt“, sagt die Frau und lässt ihre Zöpfe unter einem geblümten… …read more

Source:: Wiener Zeitung – Welt

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