Unser Mann für Asien: Blum gibt den Nati-Kollegen Südkorea-Nachhilfe

Wo andere staunen, kann er helfen: Verteidiger Eric Blum (31) ist der Asien-Fachmann in der Hockey-Nati.

Wenn unsere Nati-Stars über das Leben in Südkorea staunen, kann einer aus den eigenen Reihen helfen: SCB-Verteidiger Eric Blum (31). „Einige der Jungs haben schon grosse Augen gemacht», sagt Blum, Sohn eines Schweizers und einer Japanerin. „Für mich ist vieles aus Japan dagegen schon bekannt.»

Klar, die koreanische Schrift könne er nicht lesen, „ich kann mich nicht auf Koreanisch unterhalten. Aber die Architektur, die Kultur, da sind sich die beiden Länder ähnlich. Die WCs mit den vielen Knöpfen, die gibt es in Japan schon seit zwanzig Jahren. Und die Autos sehen auch gleich aus, hier fahren einfach mehr Hyundais statt Toyotas.»

Blum ist nicht als Tourist in Pyeongchang

Für Blum sind es die ersten Olympischen Spiele. In Sotschi vor vier Jahren war er bei der Eröffnungsfeier noch dabei, fiel danach dem letzten Kaderschnitt zum Opfer. „Im Vergleich zu damals bin ich wie ein umgedrehter Handschuh», sagt Blum. „Es sind komplett gegenteilige Emotionen. Im Sport ist es knallhart, wenn es heisst, du bist nicht gut genug. Darum ist es schön, jetzt hier zu sein.»

Wer aber glaubt, Blum sei damit zufrieden, liegt falsch. „Ich bin nicht als Tourist hier», sagt er zwei Tage vor dem Startspiel gegen Kanada.

Schuhe-Suchen nach dem koreanischen Barbecue

Trotzdem mag er sich dem Zauber der Spiele nicht ganz verschliessen. „Im Vergleich zu einer WM ist alles anders. Schon nur das Olympische Dorf ist sehr speziell.» Die Männer-Nati ist erst seit dem Wochenende in Pyeongchang. „Aber wir haben es an der Eröffnungsfeier schon gesehen: Alle ziehen irgendwie am gleichen Strick fürs Land.»

So dürften in den nächsten Wochen auch Nicht-Hockeyaner auf Blums Asien-Nachhilfe zählen. Nur in einem Fall konnte der SCB-Spieler auch nichts mehr ausrichten: Kurz nach ihrer Ankunft in …read more

Source:: Blick.ch – Sport

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