„Voll der Osten“: DDR-Ausstellung mit Fotos von Harald Hauswald startet

Reichlich Déjà-vus gibt es. Fröhliche, komische, auch traurige Erinnerungen werden wach. Der Alltag eines verschwundenen Landes zwischen Kap Arkona und Inselsberg, das nur 40 Jahre existierte, lebt auf: Das Rentnerkränzchen unterm Friedensplakat beim Fest an der Panke 1987, der Zirkusleute-Tag auf dem Alex 1985, wo die Mutigsten mal einen Elefanten streicheln konnten. Oder das Tanzturnier im Kulturhaus Peter Edel, das Kindergartenfest der Zionskirchgemeinde.

Der Dresdner Rummelplatz. Die müden Gesichter der Schichtarbeiter in der Straßenbahn. Der betrunkene alte Mann am Brunnenrand. Die alte Frau im Zweibettzimmer des Altenheimes. Die Ausreiseparty unter Freunden in der Choriner Straße. Das Punk-Pärchen im Park. Die gelangweilten Gesichter bei der FDJ-Fahnen-Parade am 1. Mai 1986. Oder die heiße Lust auf Party nach einem Rockkonzert im „Hirschhof“, Prenzlauer Berg 1986.

Vieles scheint vergessen, anderes bleibt. Der berühmte Ostkreuz-Fotograf…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Kultur

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