Der Schweizer Clint Capela erobert die NBA: «Das Wort ‹Vater› habe ich nicht im meinem Wortschatz»

Clint Capela ist auf dem Weg zum Mega-Star in der NBA. In Houston erzählt er BLICK die Geschichte seines wundersamen Aufstiegs.

Normal ist er nicht. Dabei wollte Clint Capela (23) nie etwas anderes sein als das. „Als Kind habe ich mir ein normales Leben gewünscht», sagt er. „Ich wollte ein normaler Junge sein mit einer normalen Familie.»

Capelas Geschichte ist das Gegenteil von normal, es ist eine, die selten wahr, aber oft erzählt und verfilmt wird von Hollywood: Armer Junge mit schwerer Kindheit und schwarzer Haut spielt sich in die höchste Liga und wird berühmt. Nur dass dieser Junge in Genf aufgewachsen ist und nicht in irgendeinem Armenviertel in Amerika.

Aber dort, in den USA, ist Clint Capela gelandet. Der zweite Schweizer, der es in die NBA geschafft hat, braucht von seiner Wohnung in Downtown Houston zu Fuss keine zehn Minuten zu seinem Arbeitsplatz, dem Stadion der Houston Rockets. Eine gute Idee ist das trotzdem nicht unbedingt. Inkognito kann sich der 2,08-Meter-Mann in der texanischen Metropole ohnehin nicht mehr bewegen. In Houston ist Capela ein Liebling der Massen. Wenn der Center zum Dunk ansetzt oder unter dem eigenen Korb wuchtig den Versuch eines Gegners wegblockt, toben die 18’000 im Toyota-Center.

„Ich wäre überrascht, wenn er nicht einer der besten Center der Welt würde», sagt sein Coach Mike D’Antoni. „Wenn nicht sogar der Beste.» Die beste Wurfquote hat der Schweizer in der besten Liga der Welt mittlerweile, in allen für seine Position wichtigen Statistiken taucht er in den Top Ten auf. Und dann macht er auch die Drecksarbeit, blockt für die Superstars James Harden und Chris Paul den Weg frei. Was die Filigrantechniker Harden und Paul mit dem Skalpell vorbereiten, vollendet er mit dem Vorschlaghammer. Spektakulär. Clint Capela ist auf dem Weg zum Superstar.

Und nichts hat darauf hingedeutet. „Meine Kindheit war …read more

Source:: Blick.ch – Sport

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