Doppelverbeitragung: SPD will gegen doppelte Krankenkassen-Beiträge vorgehen

Erst als das Gesetz schon beschlossen war, wurde die Öffentlichkeit auf eine kleine, aber folgenschwere Änderung aufmerksam: Um die Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung zu stabilisieren, verfügte 2003 die damalige rot-grüne Bundesregierung, dass Rentner künftig auf alle Formen der betrieblichen Altersversorgung den vollen Beitragssatz für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung zahlen müssen. Mehr als sechs Millionen Menschen sind betroffen; sie müssen seitdem teilweise doppelt Beiträge zahlen: Während der Ansparphase und dann auch noch bei der Auszahlung der Rente. Obwohl dazu nichts im aktuellen Koalitionsvertrag steht, will sich die SPD für eine Entlastung der betroffenen Beitragszahler stark machen.

„Mir brennt das Thema auf der Seele“, sagte die neue gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Sabine Dittmar, am Montag in Berlin. Leider habe es die Union abgelehnt, das Problem mit in den Koalitionsvertrag aufzunehmen. „Aber ich glaube, die Union kann das Thema nicht komplett wegdrücken“, so die SPD-Politikerin. Zwar habe es 2003 nachvollziehbare Gründe für die Gesetzesänderung gegeben, die später auch vom Bundesverfassungsgericht bestätigt wurde. Dennoch werde die hohe Beitragslast von…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Wirtschaft

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