RegioJet fährt auf Bombardier-Loks ab

Der tschechische Bahn- und Busbetreiber RegioJet, der Wien unter anderem mit Brünn und Prag verbindet, hat nun zwei TRAXX-Loks von Bombardier übernommen.

Im Römischen Reich war der Gladiator Trax ein Kämpfer mit einem gekrümmten Schwert, einem gewölbten Schild und einem Vollvisier-Helm. Beim kanadischen Lokomotivenhersteller Bombardier steht
TRAXX für Transnational Railway Applications with EXtreme FleXibility. Was beide verbindet, ist die Kraft, die sie verkörpern.

Der tschechische Bahn- und Busbetreiber
RegioJet, der Wien unter anderem mit Brünn und Prag verbindet, hat nun zwei TRAXX-Loks von Bombardier übernommen. „RegioJet wird die neuen Triebfahrzeuge an Mai 2018 auf seinen internationalen Linien einsetzen: Von Prag über Brünn und Breslau nach Wien beziehungsweise nach Bratislava und auf der Strecke Prag über Ostrava ins slowakische Kosice“, teilt das private Bahnunternehmen mit. „Die neuen Bombardier TRAXX MS2 Triebfahrzeuge sind für eine Geschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde ausgelegt. Sie haben kürzlich alle erforderlichen Zulassungen für die Schienennetze in Österreich, der Slowakei und jene der tschechischen Schienenverwaltung SŽDC erhalten.“

Im ersten Quartal 2018 wurden in den RegioJet-Fernverkehrszügen rund 1,25 Millionen Passagiere befördert. Zum Vergleichszeitraum des Vorjahres ist das ein Plus von 30 Prozent. „Der große Zuwachs ist vor allem auf die neue RegioJet-Strecke von
Prag nach Wien und auf die kürzeren Intervalle auf der Strecke zwischen Prag und Brünn zurückzuführen, wo die gelben Züge mittlerweile bereits neun Mal täglich in jede Richtung verkehren“, heißt es weiter. Im heurigen Jahr soll auf der Strecke noch ein weiteres Zugpaar hinzukommen. Die neue RegioJet-Zugsverbindung auf der Strecke Prag- Brünn- Breclav-Wien und retour wurde im ersten Quartal 2018 von insgesamt fast 200.000 Passagieren genutzt.

RegioJet um Radim Jančura hat seinen Hauptsitz in Brünn und Prag in der Tschechischen Republik und ist auch in der Slowakei, in Österreich und in anderen mitteleuropäischen Ländern tätig. Jährlich befördert das Unternehmen mehr als 16 Millionen Passagiere in Zügen und …read more

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

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