Wie eine ganze Generation ihr Leben zerstört, ohne Probleme zu haben

Eigentlich haben wir alles.

Wir haben mindestens einen Uni-Abschluss. Viele von uns haben mindestens ein paar Monate im Ausland gelebt oder gleich die Welt bereist. Wir haben den ersten Job in der Tasche. Wir haben gute Karriereaussichten. Wir sind in einer Beziehung. Oder glücklicher Tinder-Nutzer.

Wir sind jung, zwischen 20 und 29 Jahre alt.

Wir mögen unsere Eltern. Und sie unterstützen uns. Wir trinken Alkohol, in einem gesunden Maße. Wir machen Sport, in einem gesunden Maße. Wir nehmen so wenig Drogen wie wohl keine junge Generation seit den spießigen 50er Jahren.

Wir sind gesund und fleißig. Wir sind nahezu perfekt. Wir haben alles, eigentlich.

Aber sind wir auch glücklich?

Probleme, die eigentlich keine sind

Wenn Menschen mit Mitte oder Ende 20 schon mehr erreicht haben, als die meisten Gleichaltrigen in den Generationen zuvor, stellen sie sich auch früher die Frage, was jetzt noch kommen soll. Die Folge: Ständig fühlen wir uns zerrissen, schwanken zwischen einem guten Leben und unserem Denken, es müsste noch besser werden.

Wir sind vielleicht die erste Generation, die Probleme hat, die eigentlich keine sind. Luxus-Probleme.

Ältere Generationen spotten über uns. Sind wir einfach zu verwöhnt, zu sehr verhätschelte Mami-und-Papi-Kinder, um uns im Leben zurechtzufinden? Verzogen von Helikopter-Eltern, verwöhnt von einem Wohlstandsleben, in dem Krieg und Not in weiter Ferne liegen?

Vielleicht ja. Aber werden Probleme dadurch kleiner, dass sie im eigenen Kopf entstehen? Eher nein.

Zwei Studien der DAK und der Technischen Krankenkasse zeigten schon 2011: Junge Arbeitnehmer und Berufseinsteiger sind doppelt so häufig krank wie ihre älteren Kollegen. Gleichzeitig gehen sie aber öfter krank zur Arbeit –
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

“Die Familien vieler dieser Kinder sind auseinandergebrochen. Oder sie haben miterlebt, wie die Eltern ihrer Freunde sich getrennt haben”, sagt Schmiel. “Sie wissen genau, dass Geld allein nicht glücklich macht. Dass zu viel Arbeit nicht glücklich macht. Trotzdem wollen …read more

Source:: The Huffington Post – Germany

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