Wo die Teuerung in Österreich zuschlägt

Fürs Wohnen und Autofahren, aber auch den täglichen Einkauf muss mehr bezahlt werden

Es sind die kleinen Dinge des Alltags: Ein Fruchtjoghurt und ein paar Äpfel aus dem Supermarkt und dann noch ein Melange im Kaffeehaus. Dass all das stetig teurer wird, ist nicht nur ein Gefühl der heimischen Konsumenten, sondern auch von der Statistik Austria belegt: Denn der so genannte Mikrowarenkorb, in dem Artikel des täglichen Einkaufs zusammengefasst sind, verteuert sich im April – wie schon seit langem – viel stärker als die gesamten

Verbraucherpreise.

Um 3,8 Prozent mehr als noch vor einem Jahr mussten die Österreicher demnach für den täglichen Einkauf zahlen. Die Gesamtinflation dagegen liegt deutlich tiefer – nämlich bei 1,8 Prozent im Vormonat. Woran dies liegt, wird in unten stehenden Artikeln im Detail erläutert. Die Wohnkosten, aber auch an die Spritpreise sind jedenfalls keine Preisdämpfer. Sie stiegen im April deutlich. Auch dazu siehe unten mehr. Was den österreichischen Konsumentenschützern regelmäßig sauer aufstößt, ist dass die Verbraucherpreise in Deutschland weniger stark steigen. Auch im April lag die Inflation im Nachbarland mit 1,6 Prozent unter dem Anstieg der österreichischen Verbraucherpreise.

Zwar ist das Bild der Teuerung auch in Deutschland ähnlich wie hierzulande – Butter-, Käse-, Spritpreise und Mieten ziehen nach oben – das allgemeine Preisniveau in den Supermärkten liegt aber unter dem heimischen. Gründe werden im Mangel an Wettbewerb unter den Lebensmittelketten in

Österreich und dem vergleichsweise kleinen Inlandsmarkt gesucht. Beides sorgt für höhere Preise.

Mieten

Wegen des Zuzugs in die Ballungszentren steigt dort die Nachfrage nach Wohnungen. Betroffen sind Städte wie Wien, Salzburg oder Innsbruck. Dazu kommt, dass wegen der sehr niedrigen Zinsen professionelle Anleger in Immobilien investieren. Die Mieten sind binnen eines Jahres in allen Kategorien um durchschnittlich 3,9 Prozent gestiegen. Da bei bestehenden Mietverträgen die Anhebung meist niedriger ist, dürften die Mieten bei Neuvergabe deutlich …read more

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

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