Disney verdient gut mit Kinohits und plant Netflix-Konkurrenz

Der US-Unterhaltungsgigant steigert den Gewinn kräftig, hat aber Nachholbedarf beim Streaming.

Ein Blick auf die Zahlen des zweiten Quartals 2018 müsste dem Management des kalifornischen Unterhaltungskonzerns

Walt Disney eigentlich Jubelschreie entlocken: Der Gewinn ist in den drei Monaten bis Ende Juni um 23 Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar (2,5 Milliarden Euro) geklettert, der Umsatz legte um sieben Prozent auf 15,2 Milliarden Dollar zu.

Publikumsmagnete wie der Kinohit „Avengers: Infinity War“, die Steuersenkung in den USA und florierende Vergnügungsparks ließen die Kasse klingeln. Dennoch ist Vorstandschef Bob Iger nicht völlig entspannt. Zum einen hatten die Analysten an der Wall Street ein noch besseres Ergebnis erwartet. Anleger reagierten daher enttäuscht auf die Daten. Die Aktie verlor nach Bekanntgabe der Quartalszahlen am Dienstagabend deutlich und zeigte auch am Mittwoch weiter nach unten. Zum anderen macht die Streaming-Konkurrenz durch Anbieter wie

Netflix dem Medienkonzern zu schaffen.

Iger gibt sich dennoch kämpferisch und betonte in einer Telefonkonferenz mit Analysten: „Wir bewegen uns mit Volldampf nach vorne“. So will er mit einem eigenen Streaming-Service punkten.

21st Century Fox

Eine wichtige Rolle beim Angriff auf die Streaming-Konkurrenz soll die Übernahme großer Teile des Rivalen

21st Century Fox vom Medienmogulen Rupert Murdoch spielen. Disney hat sich bei dieser 71,3 Milliarden Dollar schweren Übernahme gegen den Mitbieter, den Kabelkonzern Comcast, durchgesetzt. Der Zukauf, zu dem unter anderem das legendäre Filmstudio 20th Century Fox sowie einige Sender und Netzwerke gehören, muss noch von den internationalen Wettbewerbsbehörden genehmigt werden. In den USA liegt die Genehmigung bereits vor. Mit einem Abschluss des Kaufs rechnet Disney daher erst bis Ende 2019.

Dann soll auch das eigene Streaming-Service starten. Besonders wichtig dabei sollten dabei die von Fox erworbenen Filme und Serien wie „Avatar“ und „Simpsons“ werden. Zudem sollen laut Iger die starken Eigenmarken von Disney, die von Klassikern wie „Mickey Mouse“, „

Star Wars“ bis …read more

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

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