Mindestens zwei Prozent mehr Lohn: Das fordert Travailsuisse im Lohnherbst 2018 für die einzelnen Branchen

BERN –
Travailsuisse und seine Mitglieder präsentieren die Forderungen zum Lohnherbst 2018. Arbeitnehmer müssten vom Aufschwung profitieren, so der Tenor. Eine erste Übersicht über die Branchen zum Start des Lohnherbst 2018.

Mindestens 2 Prozent mehr Lohn! Das fordert Travailsuisse, der Dachverband der Arbeitnehmenden, für den Grossteil der Arbeitnehmenden in der Lohnrunde 2018. Denn für den Dachverband ist klar: Wenn die Wirtschaftslage gut ist und auch die Aussichten positiv sind, dann müssen auch die Löhne steigen.

Die Schweizer Arbeitnehmenden hätten dazu beigetragen, die „schwierigen letzten Jahre zu meistern». Das bei „grossem Einsatz und bescheidener Lohnentwicklung», wie Travailsuisse in einer Mitteilung schreibt. Jetzt sollen sie ihren Anteil am Erfolg in Form einer Lohnerhöhung ausgezahlt bekommen. Das nachdem es in etlichen Branchen Nullrunden gab, zum Teil sogar mehrere nacheinander, wie Travailsuisse sagt.

Höhere Löhne würden den Konsum antreiben und verhinderten, dass sich die Lohnschere weiter öffnet, argumentiert Travailsuisse.

Das sind die zentralen Forderungen für den Lohnherbst 2018:

Mindestlöhne: Die letzten Jahre standen im Zeichen von individuellen Lohnerhöhungen, zum Nachteil der tiefsten Einkommenskategorien, so Travailsuisse. Jetzt müssten „unbedingt die Mindestlöhne angehoben» werden.

Frauenlöhne: Die Löhne der Frauen liegen noch immer unter denen der Männer. Die nicht zu erklärende Diskriminierung beträgt 7,4 Prozent. Die Gewerkschaften fordern die Arbeitergeber auf, dass „die Lohngleichheit zwischen Mann und Frau nicht nur ein leeres Versprechen in der Verfassung ist.» Die Verbesserung der Frauenlöhne müsse daher in diesem Herbst im Fokus stehen.

Gewerbe: Die Syna fordert für das Bauhauptgewerbe 150 Franken mehr Lohn. Das Baunebengewerbe soll 1 Prozent Teuerungsausgleich und eine generelle Lohnerhöhung von 1 Prozent erhalten, so die Gewerkschaft in ihrer Medienmitteilung. Denn seit Jahren boome der Bau, der Arbeitsrhythmus sei hoch. Gleichzeitig hätten die Arbeitnehmenden nur bescheidene oder gar …read more

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

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