Im Duell mit Huawei und Apple: Das Note 9 lindert Samsungs Not kaum

Zwar ist Samsungs neues Smartphone gut gemacht und ohne echte Schwächen. Aber das reicht momentan im Kampf um Marktanteile in der Luxusklasse kaum aus.

Gestern stellte Samsung das neue Galaxy Note 9 vor. Ein riesiges 6,4-Zoll-Smartphone mit neuartigem Bedienstift und Top-Ausstattung zu Preisen ab 1049 Franken. Die grosse Show in New York kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Koreaner im Duell mit Huawei und Apple momentan Schwierigkeiten haben.

Nach wie vor ist Samsung der weltgrösste Hersteller von Smartphones. Doch die Luft an der Spitze wird dünner, da Huawei mit grossen Schritten aufholt und bereits Apple von Platz 2 verdrängt hat. Die Amerikaner wiederum setzen weniger auf Menge als auf immer teurere Geräte. Und können so in fast jedem Quartal Rekordgewinne vermelden.

Samsung dagegen weist im zweiten Quartal 2018 das geringste Gewinnwachstum seit einem Jahr aus. Das ist vor allem auf den schwachen Absatz des bisherigen Flaggschiffs Galaxy S9 zurückzuführen. Das Modell ist zwar ohne Fehl und Tadel, aber eben im Vergleich zu iPhone X und Huawei P20 Pro etwas langweilig.

Das Samsung Galaxy Note 9 ist fehlerlos, aber wenig aufregend

Und das Galaxy Note 9? BLICK hat es im Rahmen der Weltpremiere bereits kurz ausprobieren können. Tatsächlich macht das Gerät vieles besser als die Vorgänger. So gibts etwa einen grossen Akku mit 4000 mAH. Und der im Gehäuse untergebrachte Stift namens S Pen kann neu auch als Fernbedienung genutzt werden.

Auch die Ausstattung mit bis zu 512 GB Speicher und hochauflösendem 6,4-Zoll-Bildschirm ist überdurchschnittlich. Fehler des Vorgängers, wie die Platzierung des Fingerabdruck-Scanners, hat Samsung korrigiert. Trotzdem bleibt das Note 9 ein Nischenprodukt. Nutzt man den Stift nicht regelmässig, lohnt sich die Investition nicht. Das bei Leistung, Kamera, Design und Verarbeitungsqualität praktisch identische Galaxy S9 Plus gibts etwa für 300 Franken weniger.

So ist das Note 9 nicht der erhoffte Befreiungsschlag, sondern nur eine …read more

Source:: Blick.ch – Digital

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