Drama im Krisengipfel: GC holt im Tessin in extremis den ersten Punkt

Im vierten Anlauf holen die Grasshoppers zum ersten Mal etwas Zählbares: Das Schlusslicht holt beim Zweitletzten Lugano ein 2:2. Der Zürcher Ausgleichstreffer fällt erst in der 95. Minute.

Das Spiel: Die Szene in der 48. Minute ist stellvertretend für die aktuelle GC-Verfassung: Super-League-Debütant Nathan knockt mit Geburtstagskind Lika einen eigenen Mitspieler aus. Zu dem Zeitpunkt stehts 1:0 für die schlicht besseren Tessiner (35., Penalty Ceesay). GC bringt zuvor keinen Fuss vor den anderen. Lika kann zwar wenig später weitermachen, doch Nathan setzt nur wenig später zum nächsten Unheil an: Er lässt Ceesay zum 0:2 spitzeln. In einem taktisch geprägten Spiel ist es wiederum dieser Nathan, der per Kopf die GC-Hoffnung (75.) zurückbringt. Und siehe da: Die Hoppers entführen praktisch mit dem Schlusspfiff doch noch einen Punkt aus der heissen Sonnenstube.

Die Tore:
35. Minute, 1:0 | Assan Ceesay (Foulpenalty). Nach einer Reihe von GC-Missgeschicken zieht Ceesay allen davon. GC-Goalie Lindner eilt aus dem Tor und säbelt den Lugano-Stürmer um. Den glasklaren Penalty versenkt Ceesay gleich selbst – gefühlvoll im rechten Winkel.

57. Minute, 2:0 | Assan Ceesay. Sabbatini flankt von rechts auf die Fünfmeter-Linie, Ceesay lenkt ins GC-Tor ab. Oder wars gar Hopper-Verteidiger Nathan? Im Zweifel für den Angreifer.

75. Minute, 2:1 | Nathan. Hier ist ganz sicher Nathan. Und auch auf der für ihn richtigen Seite. Der Brasilianer köpfelt nach einem Eckball von Sigurjonsson das Runde ins Eckige.

95. Minute, 2:2 | Aleksandar Cvetkovic. Die letzte Aktion des Spiels. GC kriegt nochmals eine Ecke. Sigurjonsson flankt gefährlich ins Zentrum. Cvetkovic schraubt sich am höchsten und gleicht per Kopf aus. Pech für Lugano: Der Eckball ist ein Fehlentscheid. Es hätte Abstoss geben müssen.

Der Beste: Lugano-Stürmer Ceesay. Schnell, gefährlich. Und mit zwei Toren.

Der Schlechteste: Lucas Andersen. Der zweikampf-scheue Däne, er spielt nur, weil Jeffren angeschlagen ist, kann seine Chance erneut nicht nutzen.

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Source:: Blick.ch – Sport

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