Nintendo „Labo“: Zocken mit der Hightech-Pappe

Die Zeit scheint rückwärts zu laufen bei der Entwicklung der modernen Computerspiele. In den vergangenen Jahren wurde es immer wilder, immer lauter, immer galaktischer– doch jetzt hat Nintendo ein neues Material ins Spiel gebracht, dass die meisten Nutzer zuletzt beim Basteln im Kindergarten verwendet haben dürften: Pappe. Bei Nintendo „Labo“ wird es zum Hightech-Material aus Japan.

Bau-Anleitung besser als bei Ikea

Nintendos „Labo“ ist mit zwei Sets für die Switch-Konsole auf den Markt gekommen. Das Multi-Set bietet unter anderem eine Angel, ein Klavier und ein Motorrad. Außerdem beinhaltet es ein kleines Haus, in dem ein kleines, tamagotchiartiges Wesen wohnt. Das Robot-Set verwandelt den Spieler in einen Kampfroboter. Die Gegenstände werden aber nicht fertig geliefert, sondern müssen zusammengebastelt werden. Nicht aus Kostengründen, die Fingerübung gehört mit zum Vergnügen. Auf zahlreichen Pappbögen sind Dutzende vorgetanzte Bauteile, die man abtrennen, zurechtknicken und ineinander stecken muss. Kleber oder Schere werden nicht benötigt. Beim Zusammenbau hilft eine Anleitung, die Ikea vor Neid erblassen lassen würde. Jeder Schritt wird im Video gezeigt, das sich nur abspielt, wenn man mit dem Finger auf den Bildschirm drückt. Wichtige Passagen kann man somit nicht verpassen.

Außerdem lässt die Ansicht sich in alle Richtungen drehen. Damit hat Nintendo die Kunst der Anleitung in eine neue Dimension gebracht. Sogar auf die Zeit für Pausen wird hingewiesen. Und die sind nötig, denn der Zusammenbau kann schon Stunden dauern.

Keine Langzeit-Motivation

Ist der Aufbau vorbei, kann das Spiel beginnen. Mit dem Motorrad…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Digital

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