„2. Weltkrieg gewonnen“: Ex-Nationalspieler empört bei Preisverleihung

Der frühere Nationalspieler Stefan Reinartz sorgte auf einer Preisverleihung des Magazins “11 Freunde” in Köln für einen Eklat.

In einer Laudatio zog er einen unpassenden Vergleich zum 2. Weltkrieg – und musste sich später entschuldigen.

Es war ein Spruch, für den sich der frühere Nationalspieler Stefan Reinartz später entschuldigen musste.

Bei einer Preisverleihung des Fußballmagazins “11 Freunde” in Köln hielt Reinartz die Laudatio auf den jungen Jamaikaner Leon Bailey.

“So hätten den zweiten Weltkrieg gewonnen”

Der Leverkusen-Spieler zählte in der vergangenen Bundesliga-Saison zu den besten Spielern wurde deswegen als “Newcomer des Jahres” ausgezeichnet.

Laudator Stefan #Reinartz ehrt @leonbailey. Stark! #StärkeBayerpic.twitter.com/UAgppjVvvu

— Bayer 04 Leverkusen (@bayer04fussball) August 10, 2018

Reinartz und Bailey verbindet die Zeit bei Bayer, wo der frühere Nationalspieler als Mittelfeldspieler unter Trainer Roger Schmidt im Einsatz war.

Als er in seiner Rede auf diese Zeit zurückblickte, sagte er laut einem Bericht der “Bild am Sonntag” zu dem Jamaikaner gewandt auf Englisch: “With Roger Schmidt’s leadership we would have won the second world war”.

Auf Deutsch: “Mit dem Führungsstil von Roger Schmidt hätten wir den 2. Weltkrieg gewonnen.”

Reinartz entschuldigte sich nach der Preisverleihung

Nach der Preisverleihung entschuldigte sich Reinartz gegenüber der “Bild am Sonntag” und sagte:

“Ich wollte keinen verärgern, sondern nur sagen, dass der Führungsstil von Roger Schmidt vielleicht nicht zur jamaikanischen Lebensart von Leon Bailey gepasst hat.”

Was er wiederum mit einer jamaikanischen Lebensart meint, ist eine andere Frage.

Autsch.

…read more

Source:: The Huffington Post – Germany

(Visited 4 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.