Fazit zur Leichtathletik-EM: Das deutsche Team war pure Vielfalt

Eindrucksvolle Momente gab es in der vergangenen Woche im Olympiastadion viele, einen der bemerkenswertesten am dritten Wettkampftag. Der Deutsche Arthur Abele steuerte auf den Zehnkampftitel zu, war im Stabhochsprung aber schon ausgeschieden. Da schickte sich der Russe Ilja Schkurenjow an, den Deutschen einzuholen. Höher und höher wanderte die Latte, und der Konkurrent des Lokalmatadors übersprang sie unter tosendem Applaus. Dabei hatte Abele sogar vorher sein Misstrauen gegenüber Schkurenjow geäußert – wegen des offenkundigen Dopingmissbrauchs in Russland. Es war das eindrücklichste Beispiel für die faire Jubelstimmung, die keinen Unterschied zwischen der Herkunft der Athleten machte.

„Es ist nicht nur ein Sommermärchen für die deutsche Leichtathletik, sondern für die Leichtathletik insgesamt“, freute sich der Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbands (DLV), Jürgen Kessing. „Was wir hier in Berlin erleben durften, hat dazu geführt, dass man eigentlich gerne noch mehr davon sehen würde.“ Im vergangenen November ist der 51-Jährige mit dem Versprechen in sein Amt gewählt worden, „die Leichtathletik wieder zu dem Stellenwert zu führen, den sie vor zehn, zwanzig Jahren hatte“. Und da sieht Kessing dank der Europameisterschaft einen großen Fortschritt. „Die Schönheit dieses Sports konnte man diese Woche spüren“, sagte er.

Mehr als hundert Stunden haben die öffentlich-rechtlichen Sender von den mit einem abstimmten Zeitplan durchgeführten European Championships übertragen, diesem Zusammenschluss von sieben Sportarten im Kampf um Beachtung. Sowohl ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann als auch ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky sprachen von übertroffenen Erwartungen.

360.000 Zuschauer im…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Sport

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