Jugendstil statt Routine: Ist Hertha BSC bereit für den Saisonauftakt?

Einer der wenigen mitgereisten Fans staunte, als Pal Dardai am Ende der letzten Übungseinheit im Trainingslager den Klubfotografen zusammenstauchte. Herthas Cheftrainer erklärte vor dem Kabinentrakt der Schladminger Athletic Area seinen Spielern vor dem Fernseher noch einmal intensiv, wie er sich das neue Spielsystem und die neuen Laufwege zukünftig vorstellt. Doch dass während der taktischen Analyse Bilder geknipst wurden, passte ihm gar nicht. „Mensch Pal, du kannst ja richtig meckern“, wunderte sich der Fan. „Selten, aber dann richtig“, antwortete Dardai und konnte wieder grinsen.

Nach mehr als sieben Wochen Vorbereitung will Dardai in dieser Saison nicht nur die eigenen Anhänger überraschen. Vielmehr sollen die Gegner nicht mehr genau wissen, was sie erwartet, wenn sie gegen Hertha spielen. „Wir wollen in der Lage sein, während eines Spiels mit derselben Elf von einem aufs andere System wechseln zu können“, sagte Assistent Rainer Widmayer.

Zu ausrechenbar und unflexibel war das Team in der vergangenen Saison. „Wir wollen dieses Jahr die Gegner ärgern, damit niemand mehr sagen kann: Heute spielen wir gegen Hertha BSC, da wissen wir ja was auf uns zukommt, die spielen so und so“, sagte Widmayer. Besonders zu Hause gelang es nicht, die häufig tief stehenden Gegner zu knacken. Das soll sich in der neuen Spielzeit ändern, in die Hertha kommenden Montag mit der Pokalpartie in Braunschweig startet, bevor fünf Tage später am ersten Bundesligaspieltag Aufsteiger 1. FC Nürnberg im Olympiastadion gastiert.

3-4-3 sorgt für massig Torchancen

Neben schnellerem Umschaltspiel und Gegenpressing soll die neue…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Sport

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