Weltreise mit 43: „Ich kündigte den Job und lebte 18 Monate aus dem Koffer“

Kristin Amico in Indien

Ich bin traditionell erzogen worden. Mir wurde beigebracht, dass das Erwachsenenleben so abläuft: College, Job, Ehe, Haus und dann Kinder.

Ich war die erste in meiner Familie mit Hochschulabschluss. Ich habe ein Semester im Ausland studiert und danach in klassischen Bostoner Unternehmen im Marketing und in der PR gearbeitet. Ich wurde ein Profi, wenn es darum ging, Urlaubstage zu horten, um Reisen in Länder wie Marokko und Indien zu machen – Orte, für die man weit mehr als vier oder fünf Urlaubstage benötigt.

Mit 20 und auch noch mit 30 Jahren verbrachte ich mein Leben traditionell mit arbeiten und träumte doch tagsüber immer noch vom Abenteuer. Ich war unglücklich damit, jeden Tag ins Büro zu gehen. Aber ich ignorierte meinen Wunsch, einen unüblichen Weg einzuschlagen, weil es beängstigend und unverantwortlich schien.

40 Jahre und glücklich allein beim Wandern

Spulen wir vor zum Jahr 2014. Ich war ein kinderloser Single und feierte meinen 40. Geburtstag, während ich glücklich und alleine im Joshua Tree Nationalpark in Kalifornien wandern ging. In dieser Woche begann ich offiziell meine Reise von einem sesshaften Leben zu einem Nomadendasein.

Ich hatte mir in nur etwas mehr als zwei Jahren einen Notgroschen von 25.000 Dollar angespart, indem ich nur wenig Geld ausgab. Und ich hatte mir einen Plan zurechtgelegt, wie ich während meiner Reisen freiberuflich arbeiten konnte. Ich bin extrem gut organisiert, angesichts der vielen Jahre, die ich in der Geschäftswelt gearbeitet habe.

Ich dachte, ich sei gut vorbereitet

Als ich Anfang 2017 mein Sparziel erreicht und meinen Arbeitgeber über meinen Weggang informiert hatte, war ich zuversichtlich, so ziemlich jede Eventualität meines neuen Reiselebens bedacht zu haben. Ich hatte ein monatliches Reisebudget, eine Liste mit Wunschzielen in ganz Europa und Indien und unzählige gespeicherte Links zu Seiten mit Expertentipps und anderen Quellen, die mir unterwegs helfen sollten.

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Source:: The Huffington Post – Germany

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