Zerfall unserer Fussball-Nati: Das Protokoll des Schreckens

Der Nati-Zerfall! Wie unsere Nationalmannschaft innerhalb von zwei Monaten zum Tollhaus wurde.

Man sprach vor der WM von der besten Nati aller Zeiten. Von einer Mannschaft, die an der WM Geschichte schreibt. Von einer Gruppe, die wie Pech und Schwefel zusammenhält. Zwei Monate später ist nichts mehr davon zu spüren. Seit der Doppeladler-Affäre geht ein tiefer Riss durch die Mannschaft. Man tritt in jedes Fettnäpfchen. Was ist passiert? BLICK rapportiert den Zerfall. Und erklärt, wie ein ­Verband ins Chaos stürzt. Die Chronologie des Schreckens.

27. Mai bis 2. Juni: WM-Camp in Lugano

Es beginnt mit Blitz und Donner. Als die Nati sich am 27. Mai zum Zusammenzug in der Villa Sassa trifft, fegt ein Gewitter über den Tessiner Himmel. Und es wird nicht lange dauern, bis es auch ­innerhalb der Nati knallt. Denn innerhalb des Verbands und der Mannschaft rumort es längst.

Zum Beispiel wegen Xherdan Shaqiri und seiner Spielabsage im März. Zu ­jenem Zeitpunkt stehen zwei Testspiele gegen Griechenland und Panama an. Shaqiri steckt mit Stoke im Abstiegskampf und erleidet einen kleinen Muskelfaserriss. Er entscheidet, am Dienstag für die Nati abzusagen – und am Samstag für Stoke zu spielen, weil man sich mitten im ­Abstiegskampf befindet.

Kurzum: Er stellt den ­Existenzkampf mit Stoke über Testspiele mit der Nati. Einige Spieler denken, Shaqiri habe einfach keine Lust gehabt – und Petkovic tut nichts dagegen, um diesen Eindruck zu zerstreuen. Das sorgt unnötigerweise für böses Blut, obwohl Stoke die Verletzung ­offi­ziell bestätigte.

Es bekräftigt jedenfalls den Eindruck, dass es sich zwischen Petkovic und Shaqiri nicht um eine Liebesbeziehung handelt. Und so gibt es in der Vorbereitung hinter vorgehaltener Hand drei Tuschel-Themen: die Spannungen wegen Shaqiris Fehlen in den Tests. Die Sonder­behandlung von Valon Behrami bezüglich Lara Gut. Und das Auftreten von Granit Xhaka.

So unbestritten der Arsenal-Spieler auf dem Feld ist, so umstritten ist er daneben. Und …read more

Source:: Blick.ch – Sport

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